Auszug aus dem Kulturportal Deutschland

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DW-tv bis 2004 weiter im Lufthansa-Bordprogramm

Lufthansa und DW-tv bieten den Passagieren auf Interkontinental-Flügen seit 1. Juli 2001 noch mehr Service: Bei Flügen ab Frankfurt, München, Düsseldorf und Berlin informiert die DW mit der Nachrichtensendung Journal zweimal täglich über Deutschland und Europa.

Hinzu kommt künftig jeweils ein auf die Flugzielregion abgestimmter Informationsservice. Dieser sechsminütige Nachrichtenblock bietet eine spezielle News-Auswahl zu Nord- bzw. Südamerika und Asien bzw. Afrika.

Einen entsprechenden Vertrag mit einer Laufzeit bis Juni 2004 haben Repräsentanten von DW und Lufthansa unterzeichnet. DW-tv ist bereits seit 1994 Bordprogramm der Lufthansa.

Ralf Teckentrup, Bereichsvorstand der Lufthansa Passage Airline: „Die Nachrichten an Bord sind jetzt aktueller und zugeschnitten auf das jeweilige Zielgebiet. Dieser Service bietet unseren Kunden bereits an Bord die News zur Destination. Die Deutsche Welle mit ihrer journalistischen Kompetenz als Global Player ist hierfür der ideale Partner.“

Die DW ihrerseits sei „hoch erfreut“, so der stellvertretende DW-Intendant, Dr. Reinhard Hartstein, „dass Lufthansa der DW-Offerte den Vorzug gegeben hat“. Der Lufthansa hatten weitere Angebote von national und international operierenden Nachrichtensendern vorgelegen. Das deutsche Auslandsfernsehen DW-tv in Berlin produziert den Spezialservice in Deutsch und Englisch für das Zwei-Kanal-Ton-Verfahren. Das Angebot wird täglich um 4.00 Uhr und um 14.00 Uhr aktualisiert nach Frankfurt überspielt.

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Bayreuther Festspiele: Jetzt auch ein Buch zur Radio-Reihe "Kinder! macht Neues!"

Zum 125-jährigen Jubiläum der Bayreuther Festspiele hat die Musikredaktion des Deutschen Programms von DW-radio eine 13-teilige Serie unter dem Titel „Kinder! macht Neues!“ produziert. Autor ist der in Berlin lebende freie Rundfunkjournalist Dieter David Scholz, ein ausgewiesener Wagner-Spezialist. Die Serie zeichnet die Geschichte der Festspiele seit Beginn im Jahr 1876 nach.

Ausgestrahlt werden die Sendungen jeweils am dritten Sonntag im Monat im Deutschen Programm von DW-radio. In Englisch, Russisch, Chinesisch, Spanisch und Portugiesisch wird die Serie auch von Partnerstationen der DW in aller Welt ausgestrahlt.

Begleitet werden die Sendungen a 20 bzw. 30 Minuten von einer gleichnamigen Buchveröffentlichung: Der Parthas-Verlag, Berlin, legt eine deutsche und eine englische Fassung auf.

Auch im Online-Angebot der Deutschen Welle (www.dwelle.de) wird die Reihe präsentiert und angereichert mit historischen Fotos. Außer dem Audio-Angebot besteht hier zudem die Möglichkeit, die Manuskripte jeder Folge herunterzuladen.

Die DW-Produktion wird schließlich auch vom Bayerischen Rundfunk (BR), dem Norddeutschen (NDR) sowie dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) übernommen.

Internet: http://www.dwelle.de

E-mail: glave@dwelle.de  

DW-Newsletter - neue Ausgabe

Der DW-Newsletter 2/2001 liegt vor. Themen u.a.: Der neue Intendant Erik Bettermann - Der zusätzliche Deutsche Auslands-TV-Kanal... Bestellungen bei:

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Belgrad: Deutsche Welle präsentiert BJO-Konzert

Medienpartnerschaft mit dem Bundesjugendorchester – Konzerte auch in Flüchtlingslagern

Die Deutsche Welle (DW) wird als offizieller Medienpartner das Konzert des Bundesjugendorchesters (BJO) am 26. Juli 2001 in Belgrad präsentieren. Das vom Deutschen Musikrat getragene und vom Bundesjugendministerium und der Deutschen Stiftung Musikleben unterstützte Ensemble gastiert dort im Rahmen einer Konzertreise durch Kroatien und Serbien. Unter der Leitung von Roberto Paternostro, Generalmusikdirektor am Staatstheater Kassel, spielt das BJO Gustav Mahlers Symphonie Nr. 9.

Die DW ist institutioneller Förderer des BJO, dem Schülerinnen und Schüler im Alter von 14 bis 21 Jahren angehören. Als "erfolgreicher Musikbotschafter Deutschlands in aller Welt", so der stellvertretende DW-Intendant, Dr. Reinhard Hartstein, sei das Orchester "ein idealer Partner für die DW".

Auch der deutsche Auslandsrundfunk schlage Brücken der Verständigung nach Serbien, unter anderem mit dem täglich dreistündigen Programm von DW-radio/Serbisch und seit kurzem auch mit einer Serbischen Fassung des Magazins Europa Aktuell von DW-tv.

Im Rahmen dieser Medienpartnerschaft hat die DW 100 Bürgerkriegsflüchtlinge aus dem Kosovo, die derzeit in Belgrad und Umgebung leben, zu dem Konzert eingeladen. Am Folgetag werden Musiker des BJO außerdem – in Kooperation mit der Serbisch-Orthodoxen Kirche – Kammerkonzerte in umliegenden Flüchtlingslagern geben.

Das Deutsche und das Serbische Programm von DW-radio berichten aktuell über das Ereignis. DW-radio/Deutsch strahlt das Konzert zudem in Ausschnitten in der Sendung Klassik und mehr am 5. August 2001 weltweit aus. DW-tv wird im Rahmen des Magazins Kultur-Galerie berichten. Außerdem ist das Konzert Thema in der neuen Serbischen Ausgabe des TV-Magazins Europa Aktuell.

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DW-radio: Sendereihe zum

DW-radio startet am 23. Juli 2001 einwöchige Serie – Hintergrund und erste Bilanz der Kampagne in Deutschland

Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2001 zum „Internationalen Jahr der Freiwilligen“ erklärt. In Deutschland werden die zahlreichen Veranstaltungen im Rahmen dieses UN-Jahres mit einer bundesweiten Kampagne unter dem Slogan „Was ich kann, ist unbezahlbar“ begleitet. Das Deutsche Programm von DW-radio widmet dem Thema „bürgerschaftliches Engagement in Deutschland“ in der Woche vom 23. bis 27. Juli 2001 eine Sendereihe – täglich ausgestrahlt im Magazin Thema. Das teilte die Deutsche Welle (DW) am 17. Juli 2001 mit.

Rund 22 Millionen Deutsche engagieren sich im Durchschnitt 15 Stunden im Monat freiwillig, was einer Jahres-Arbeitsleistung von mehr als 3,9 Milliarden Stunden entspricht. In welchen gesellschaftlichen Bereichen die Bürger aktiv werden, ob und wie das bürgerschaftliche Engagement in Deutschland honoriert wird, ob Ehrenamt und Selbsthilfe zur ‚Konkurrenz‘ für den Sozialstaat werden und wie das Engagement im internationalen Vergleich aussieht – all das greift die Serie von DW-radio auf.

Die Redaktion ‚Politik und Zeitgeschehen‘ liefert Hintergründe zum „Internationalen Jahr der Freiwilligen“ und zieht eine erste Bilanz der Kampagne in Deutschland, die unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Johannes Rau steht.

Die 20-minütige Magazinsendung Thema läuft täglich jeweils ab 7.35 Uhr MESZ. Das Deutsche Programm von DW-radio wird mit Blick auf die weltweite Verbreitung und Empfangsmöglichkeiten zur jeweiligen Primetime im Vier-Stunden-Rhythmus ausgestrahlt.

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DW präsentiert Weltmusik bei der PopKomm

Die Deutsche Welle präsentiert im Rahmen der PopKomm in Köln vom 15.- 17. August wieder die "Global Nights". Dieses Weltmusik-Festival hat inzwischen einen festen und renommierten Platz im Angebot der weltgrößten Musikmesse.

Die Deutsche Welle präsentiert ein interkulturelles Musikereignis mit rund 15 Bands (ausführliches Programm auf Seite 2). Als Medienpartner hat die DW die Global Nights von Beginn an unterstützt. So werden auch in diesem Jahr Live-Mitschnitte von den Konzerten im Programm von DW-RADIO weltweit ausgestrahlt.

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Das Programm:

Mittwoch, 15. August, 20 Uhr, Stadtgarten Köln
Global Nights I - „Uran Grooves“ mit Mabulu (Mosambik) und Blue Moog (Deutschland)

Zwei Generationen mosambikanischer Musikkultur treffen beim Mabulu Projekt auf ungewöhnliche Weise zusammen. Der 67-jährige Lisboa Matavel war bereits in den 60er Jahren in der Musikszene Mosambiks aktiv und zählt heute noch zu den populärsten Sängern seines Landes. Matavels traditionelle Marrabenta-Melodien sind genauso Teil des faszinierenden Mabulu-Sounds, wie die Rap Lyrics des 22-jährigen Chiquito oder die feinen Gitarrenmelodien Zocos, der Eric Clapton und Lou Reed zu seinen musikalischen Vorbildern zählt. "Wir wollen, dass Generationen wieder aufeinander zugehen, einander zuhören und wahrnehmen sagen die Musiker über ihre Zusammenarbeit.

Donnerstag, 16. August, 19 Uhr, Christuskirche Köln
Global Nights II - “World Accoustic“ Touré Touré, (Senegal). So Kalmery (Kongo) Ramesh Shotan´s Madras Special (Indien) / Urna (Mongolei) / Christina Branco (Portugal)

Schon als Kinder wurden Omar und Daby Toure von den besten Sängern Senegals geschult. Kein Wunder, sind die beiden doch Teil der berühmten Toure Kunda Familie. Seit 1989 sind sie in der Pariser Szene als Toure Toure aktiv und ihr Debut-Album "Ladde³ gilt in Frankreich bereits als Klassiker afrikanischer Pop-Musik.

Die zentralafrikanische Brakka-Philosophie steht im Mittelpunkt der Musik So Kalmerys. Mit ausdrucksvollen Balladen, klarer Stimme und temperamentvollen Gitarrenmelodien verleiht der Sänger und Gitarrist den traditionellen Rhythmen einen urbanen und zeitgenössischen Sound.

"Madras Special“ heisst das neueste Projekt des indischen Percussionisten Ramesh Shotam. Der Wahl-Kölner wird zusammen mit dem amerikanischen Bassisten Dave King und dem ungarischen Violinisten Zoltan Lantos auf der Bühne stehen. Das Trio bietet eine wilde Jazz-Mixtur mit indischen, irischen und afro-amerikanischen Einflüssen. Aus dem Hochland der Inneren Mongolei stammt die Sängerin Urna. Aufgewachsen in einer Umgebung in der Gesang den Alltag prägt, präsentiert Urna mit ihrem Ensemble eine Mischung aus mongolischer Musik und westlichen Improvisationstechniken.

Christina Branco gehört einer neuen Generation junger Fado-SängerInnen an. Klassischen Themen, wie die Tragik des Lebens und die Ohnmacht gegenüber dem Schicksal, verleiht die Portugiesin ihre ganz eigene Note. Begleitet von 3 Gitarristen, singt sie moderne Fado-Interpretationen, ohne den Bruch mit der Vergangenheit zu vollziehen.

Freitag, 17. August, 19 Uhr, Stadtgarten Köln
Global Nights III - “French Dub“ Kaly (Frankreich) / Zenzile (Frankreich)

Ein Abend im Zeichen des Dub. Reggae-Grooves und tiefe Bass-Schleifen bestimmen die Tracks des französischen Projekts Zenzile. Unterstützt werden die hypnotischen Songs durch die Ragga-Vocals von Jean Gomiso und den inspirierenden Poets der Amerikanerin Jamika Ajalon. Auch die ebenfalls aus Frankreich stammende Band Kaly hat ihre Wurzeln im schweren Dub-Reggae Groove Jamaikas. Neben den entspannten Off-Beats stehen bei Kaly vor allem elektronische Sounds im Vordergrund.

Kartenbestellung:
Für Nicht-Kölner gibt es die Möglichkeit, Konzertkarten per Post zu bestellen. Senden Sie dazu Ihre Kartenbestellung zusammen mit einem Verrechnungsscheck und einem frankierten Rückumschlag an:
Stadtgarten, Konzertbüro:
Venloer Straße 40 :
50672 Köln:
Sie erhalten dann die Tickets umgehend mit der Post. Telefonische Kartenreservierungen für Veranstaltungen im Konzertsaal sind nur für Inhaber einer Stadtgarten-Card möglich.

Veranstaltungsorte in Köln:
Stadtgarten, Venloer Str. 40
Christuskirche, Herwartstraße 11 (Belgisches Viertel)  

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Weltmusikpreis und Weltmusiknacht 2001

Die Deutsche Welle präsentiert am 2. September 2001 in Bonn die DW-Weltmusiknacht. Auch in diesem Jahr bietet das Event wieder den Rahmen für die Verleihung des DW-Weltmusikpreises.

Der mit 8.000 DM dotierte erste Preis geht an Radio Telifis Eireann (RTE Radio1) in Dublin. Der Sender erhält die Auszeichnung für die Produktion "Pipemaker's Journey" – das Porträt eines deutschen Dudelsackbauers. Der zweite Preis geht an eine BBC-Produktion, eine Sendung der Canadian Broadcasting Corporation (CBC), Toronto, erhielt den dritten Preis. Autoren aus zehn Ländern hatten sich für den DW-Weltmusikpreis 2001 beworben.

Der Preis wird bereits zum fünften Mal verliehen. Der vom deutschen Auslandsrundfunk initiierte Wettbewerb soll die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit Weltmusik fördern und ihr zugleich größere Anerkennung verschaffen.

Die DW-Weltmusiknacht mit Verleihung des Weltmusikpreises wird - wie im Vorjahr – auf dem Museumsplatz in Bonn präsentiert.

Das geplante Programm:

Zuco 103
Moderne brasilianische Fusion aus Bossanova und Elektronik mit Musikern aus Brasilien, Niederlande, Deutschland

Mardi Gras BB
Die ultimative New Orleans Brass Band aus Mannheim

B.A.N.T.U
Rap und Afro-Beat von in Deutschland lebenden Nigerianern

Radio Tarifa
Flamenco trifft auf Mittelalter und Lateinamerika bei der Kultband aus Spanien

Tickethotline: 0800/1752750
Kinder unter 13 haben freien Eintritt.
Einlass auf dem Museumsplatz ab 15 Uhr
Konzertbeginn 16 Uhr.

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Tel: 0221/389-2534
Fax: 0221/389-2535
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DW auf der IFA 2001 in Berlin

Auf der diesjährigen Internationalen Funkausstellung (IFA) vom 25. August bis 2. September 2001 Berlin ist die Deutsche Welle in Halle 25 S am Stand 11 präsent – direkt am Übergang zur Halle 5.

„Weltweit hören, weltweit sehen, weltweit präsent im Netz“ – so das Leitmotiv des DW-Auftritts.

Stand-Besucher können im Online-Angebot DW-WORLD.DE surfen und am Großbildschirm das aktuelle Programm von DW-TV verfolgen. Live zugeschaltet ist auch DW-RADIO/Deutsch. Dazu als Hardware: die neuesten auf dem Markt erhältlichen Reiseradios mit Kurzwellenteil.

"Sonntagsforum" und "Lange Nacht"

Am Sonntag, 2. September, steht das Geschehen auf der großen Bühne im Sommergarten ganz im Zeichen der „Pioniere des Reisens“. Daniela Wiesler (DW) und Andreas Stopp (Deutschlandfunk) begrüßen ab 12.10 Uhr weltweit die Hörer der DW-Sendung „Sonntagsforum“ – und natürlich die IFA-Besucher. Mit dabei ist auch B1, das Dritte Fernsehprogramm des SFB.

Musikalisch begleitet wird die Sendung vom „BuJazzO“, dem Bundes-Jugend-Jazzorchester unter der Leitung von Peter Herbolzheimer.

Während der IFA Night am Freitag, 31. August, bleibt auch die DW-Crew bis 24.00 Uhr im Einsatz. Für die lange Nacht hat sich am DW-Stand übrigens ein Team von DW-TV angemeldet ...

Kurzwelle digital - und rauschfrei

Die Deutsche Welle ist auch im Rahmen des Technisch-Wissenschaftlichen Forums (TWF) in Halle 5.3 präsent: „Digital Radio Mondiale“ (DRM), ein internationales Konsortium, in dem die Deutsche Welle eine Vorreiter-Rolle spielt, demonstriert die Kurzwelle von morgen: Während der gesamten IFA können Besucher am DRM-Stand einen weltweit störungsfreien, digitalen Empfang in verblüffender Tonqualität erleben. Das Ende von "Quietsch-Tuut-Pfeif" auf Kurzwelle ist gekommen ...

 

 

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DW-TV weltweit in 128 Millionen Haushalten

Eine technische Reichweite von 128 Millionen Haushalten weltweit und eine wöchentliche Zuschauerschaft von 22 Millionen auf allen Kontinenten – das sind die zentralen Eckwerte der weltweiten Präsenz des deutschen Auslandsfernsehens DW-TV. Im Februar 2000 lag das Potenzial der technischen Reichweite von DW-TV bei 104 Millionen Haushalten. Innerhalb kurzer Zeit hat das deutsche Auslandsfernsehen damit seine Reichweiten nachhaltig ausgebaut.

Vorrangig richtet sich das nachrichten- und informationsorientierte Programm in den Sprachen Deutsch, Englisch und Spanisch an Multiplikatoren und Entscheidungsträger. Qualitative Formattests der DW-Medienforschung mit Kernzielgruppen in außereuropäischen Ländern haben gezeigt, dass DW-TV als eines der besten internationalen Programmangebote bewertet wird.

Zuschauer aus den Kernzielgruppen sprechen dem Sender die Attribute Vertrauenswürdigkeit, Professionalität, Sachlichkeit und Objektivität zu. DW-TV biete „objektive Nachrichten“, das Angebot sei „umfassend, facettenreich und aktuell“. Als Stärke des Programms wird nach Angaben der DW-Medienforschung die fundierte Berichterstattung zu Deutschland und Europa genannt, also der USP von DW-tv bestätigt.

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DW mit neuer Initiative zum Beethovenfest Bonn 2001

Die Deutsche Welle (DW) ist auch in diesem Jahr wieder Internationaler Medienpartner des Beethovenfests in Bonn - vom 21. September bis 9. Oktober 2001. Der deutsche Auslandsrundfunk präsentiert acht Konzerte im Rahmen des Festivals (siehe auch Seite 2).

Im Mittelpunkt des DW-Engagements steht eine neue Initiative: Die DW vergibt ab sofort jedes Jahr im Vorfeld des Festivals einen Kompositionspreis in eine ausgewählte Weltregion. Das ausgezeichnete Werk wird innerhalb des Festivalprogramms uraufgeführt. Den Auftakt macht in diesem Jahr eine Komposition des ukrainischen Künstlers Sergej Pilyutikov.

Das Werk wird am Montag, 8. Oktober 2001, um 20 Uhr in der Bonner Beethovenhalle uraufgeführt. Es spielt das Symphonieorchester der Ukraninischen Musikakademie Kiew. Auf dem Programm dieses Benefizkonzerts steht außerdem die Neunte Symphonie von Beethoven. Dirigent ist Roman Kofman; die Chorpartie haben der Philharmonische Chor Bonn und der Chor der Oper der Bundesstadt übernommen.

Der Erlös des Abends geht an das Gebietskrankenhaus in Kiew, in dem Kinder und Jugendliche behandelt werden, die unter den immer noch massiven Folgeschäden des Reaktorunfalls von Tschernobyl leiden.



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Beethovenfest Bonn - Die DW präsentiert:

1. September 20 Uhr, Beethovenhalle:
Auftaktkonzert: Tschechische Philharmonie, Martha Argerich, Vladimir Ashkenazy Beethoven, 2. Klavierkonzert, Ouvertüre Prometheus, Dvorak, Symphonie Nr. 7

25. September 20 Uhr, Beethovenhalle:
Münchner Kammerorchester, Kolja Blocher, Sharon Bezaly, Dirigent: Christoph Poppen, Mozart, Sinfonie G-Dur KV 129, Konzert für Flöte und Harfe und Orchester C-Dur KV 299, Sinfonia concertante Es-Dur KV 364

26. September 20 Uhr, Beethovenhalle:
Orchester of the Age of Enlightenment, Dirigent: Sir Sorger Norrington, Beethoven: Ouvertüre zu Goethes Trauerspiel „Egmont“, R. Wagner: Wesendonck-Lieder, Bruckner: Symphonie Nr. 6 A-Dur

3. Oktober 11 Uhr, Beethovenhalle:
NDR Sinfonieorchester, Borodin Quartett, Dirigent und Pianist: Christoph Eschenbach, Beethoven, Ouvertüre, Symphonie Nr. 3, Schostakowitsch, Klavierquintett g-Moll op 57

4. Oktober 20 Uhr Kölner Philharmonie:
Wiener Philharmoniker, Alfred Brendel, Dirigent: Sir Simon Rattle, Beethoven, Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op 58, Symphonie Nr. 6 F-Dur op 68

6. Oktober 20 Uhr, Beethovenhalle:
Philharmonischer Chor der Stadt Bonn, Orchester der Beethovenhalle Bonn, Michael Collins (Klarinette), Beethoven: Rondo a cappriccio UA, Violinenkonzert in Fassung für Klarinette (von M, Pletnev), „Die Ruinen von Athen in Bearbeitung von R. Strauss und H. v. Hofmannsthal

9. Oktober 20 Uhr, Beethovenhalle:
Philharmonisches Staatsorchester Hamburg, Ingo Metzmacher, Beethoven, Violinkonzert D-Dur op 61, Ch. Ives: Symphonie Nr. 4

Ticket-Hotline: Tel. 0180-5001812
Fragen zum Festival-Programm: Tel. 0228-2010345.  

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DW-RADIO: Programme für Afghanistan und Pakistan ausgeweitet

Dari/Paschtu und Urdu mit zusätzlich 30 Minuten Programm Aufgrund der zugespitzten Lage in Afghanistan und Pakistan verstärkt die Deutsche Welle ihre Radio-Programme für diese Region. Seit Freitag, 21. September 2001 wird das für Afghanistan bestimmte Programm in den Landessprachen Dari und Paschtu um 30 auf täglich 110 Minuten erweitert.

Paschtu wird auch in Pakistan, vor allem in den Grenzprovinzen zu Afghanistan, gesprochen, Dari auch im nördlichen Nachbarland Tadschikistan verstanden. Die DW-Programme in Dari und Paschtu haben nach Angaben der DW-Medienforschung traditionell einen hohen (80 Prozent) Bekanntheitsgrad.

Außerdem wird das Programm für Pakistan in der Nationalsprache Urdu um täglich 30 Minuten auf insgesamt 75 Minuten ausgedehnt. Laut einer Studie der DW-Medienforschung vom Frühjahr 2000 ist DW-RADIO/Urdu 90 Prozent der pakistanischen Eliten in den Zielländern bekannt.

Wie in allen DW-Programmen konzentriert sich die Berichterstattung für diese Senderegion seit dem 11. September auf Informationen zu Auswirkungen und Hintergründen der Terrorattacken auf die USA. Insbesondere werden deutsche und europäische Sichtweisen und Reaktionen wiedergegeben.

Kurzwellen-Programme sind in diesem Krisengebiet die wichtigste Informationsquelle. Dies gilt nicht zuletzt auch für die Millionen afghanischer Flüchtlinge, die schon seit Jahren Zuflucht in Pakistan und Iran gefunden haben und zu denen jetzt Zehntausende aus Furcht vor Militärschlägen hinzukommen. Bei einer Analphabetenquote von rund 90 Prozent, kommt dem Medium Radio in Afghanistan zusätzlich eine hohe Bedeutung zu.

In Deutschland und Europa lebende afghanische Flüchtlinge nutzen die Satelliten-Ausstrahlung (via HOTBIRD) von DW-RADIO in den Sprachen Dari und Paschtu. Weltweit steht das Online-Angebot der DW in diesen Sprachen als Audio-on-Demand im Internet unter www.dwelle.de (künftig DW-WORLD.DE) zur Verfügung.

Erweiterte Sendezeiten ab 21. September 2001:

Afghanistan-Programm (DW-RADIO Dari/Paschtu): 20.30 - 21.00 MESZ (neu) - 10.00 - 10.30 MESZ - 15.30 - 16.20 MESZ

DW-RADIO/Urdu: 16.30 - 17.15 MESZ - 20.00 - 20.30 MESZ (neu)

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Fax: 0221/389-2090
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