Auszug aus dem Kulturportal Deutschland

Archiv




GOETHE-INSTITUT


 

GOETHE-INSTITUT

Von der Berlinale nach „Down Under“ - Das 5. Festival des deutschen Films in Australien

Bereits zum fünften Mal veranstalten die Goethe-Institute Sydney und Melbourne gemeinsam mit German Films das Festival des deutschen Films in Australien. Vom 20. bis 30. April 2006 hat das australische Filmpublikum in den Städten Sydney, Melbourne, Brisbane und Canberra Gelegenheit, Höhepunkte der diesjährigen Berlinale und ein großes Spektrum des aktuellen deutschen Filmschaffens kennen zu lernen.

Das „Festival of German Films“ hat sich in den letzten fünf Jahren nicht nur als Publikumsmagnet für australische Cineasten etabliert, sondern bietet auch dem deutschen Filmmarkt eine wichtige Plattform: Dank der guten Zusammenarbeit des Goethe-Instituts mit German Films präsentiert das Filmfestival vom 20. bis 30. April 2006 17 Spielfilme und 17 Kurzfilme in vier australischen Metropolen. Aktuelle deutsche Filme sowie Entdeckungen und Höhepunkte der Berlinale zeigen die Lebendigkeit der deutschen Filmbranche. Eröffnet wird das Festival in Sydney mit „Der rote Kakadu“ von Dominik Graf, einer Liebesgeschichte im Jahr des Mauerbaus, in Melbourne und Brisbane mit „Sophie Scholl – die letzten Tage“, Marc Rothemunds Film mit Julia Jentsch in der Hauptrolle und in Canberrra mit „Sommer vorm Balkon“ von Andreas Dresen.

Außerdem stehen auf dem Programm: „Aus der Tiefe des Raumes“ von Gil Mehmert, „Barfuß“ von Til Schweiger, „Der Fischer und seine Frau“ von Doris Dörrie, „Der freie Wille“ von Matthias Glasner, „Netto“ von Robert Thalheim, „One day in Europe“ von Hannes Stöhr, „Requiem“ von Hans-Christian Schmid, „Vom Suchen und Finden der Liebe“ von Helmut Dietl, „Die weiße Massai“ von Hermine Huntgeburth, der Dokumentarfilm „Weltverbesserungsmaßnahmen“ von Jörn Hintzer und Jakob Hüfner sowie der Jugendfilm „Wilde Hühner“ von Vivian Naefe.

In Zusammenarbeit mit der AG Kurzfilm entstand neben einer Auswahl von acht Vorfilmen zum Hauptprogramm ein Programmblock mit neun Kurzfilmen unter dem Motto „Zeitsprünge“, Kurzfilmregisseur Till Nowak ist zu Gast und wird seinen vielfach ausgezeichneten Film „Delivery“ präsentieren. Die Schauspielerin Heike Makatsch stellt im Rahmen des Schwerpunktthemas „Starke Frauen“ die Filme „Almost Heaven“ von Ed Herzog, „Appolonia Margarete Steiff“ von Xaver Schwarzenberger sowie „Keine Lieder über Liebe“ von Lars Kraume vor. Außerdem nehmen der Drehbuchautor Fred Breinersdorfer, Andreas Ströhl, Leiter des Filmfest München, und die Filmjournalistin Andrea Dittgen an einer Podiumsdiskussion zum Thema „Die Zukunft des Arthouse Kinos“ teil.

Pflege
http://www.goethe.de/prs/prm/d...  

 

zurück zur Auswahl

 

GOETHE-INSTITUT

12. und 13. Mai 2006 in Johannesburg: Armed Response

Der Rückzug des Staates von Monopolen, die bisher seine Souveränität definiert haben, ist eine weltweite Tendenz. In Südafrika ist die neoliberale Politik, Sicherheit und Ordnung zu privatisieren, besonders ausgeprägt.

Wer es sich leisten kann, lebt hinter NATO-Draht, elektrischen Zäunen und Mauern, an denen die Logos der Sicherheitsfirmen prangen. An kaum einem anderen Ort sind die Folgen für Gesellschaft, Stadt und Alltagsleben so sichtbar wie in Johannesburg. Fast 80 Prozent der Haushalte in den reichen Vororten sind an private Alarmsysteme angeschlossen. Private Sicherheitsfirmen beschäftigen viermal mehr Mitarbeiter als staatliche Sicherheitsorgane. Ziel des Projektes „Armed Response“, das vom Goethe-Institut Johannesburg in Zusammenarbeit mit der Open Society for South Africa, der Witwatersrand University und dem Wits Institute of Social and Economic Research organisiert wird, ist es, die Folgen dieser Politik für die Zivilgesellschaft sichtbar zu machen, zu analysieren und Zukunftsszenarien zu entwerfen.

Ausgangspunkt ist ein Theaterstück, das von lokalen Autoren und dem deutschen Dramaturgen Lutz Hübner für das Projekt geschrieben wurde: Eine junge deutsche Fotografin lässt sich in Johannesburg nieder. Den schockierenden Berichten über Kriminalität schenkt sie keinen Glauben und weigert sich, den obligatorischen Vertrag mit einer privaten Sicherheitsfirma zu unterzeichnen. Ihre Überzeugung, dass der Schutz seiner Bürger Aufgabe des Staates sei, wird in Frage gestellt, je tiefer sie in das südafrikanische System aus Kriminalität, privatwirtschaftlich organisierter Sicherheit und unterbesetzter Polizei gerät.

Die Aufführung dieses Stückes an der Witwatersrand University leitet eine internationale Konferenz im Goethe-Institut ein, in der südafrikanische, deutsche, brasilianische und russische Experten Erfahrungen und Analysen bündeln. Zeitgleich präsentiert eine Website digitale Kunstwerke, die Studenten der Wits School of Arts in Workshops mit dem Kölner Interface-Designer Philipp Heidkamp und dem Medienprofessor Arthur Engelbert entwickeln. Weitere Teilprojekte sind geplant.

Quelle:
http://www.goethe.de/prs/trm/d...  

 

zurück zur Auswahl

 

GOETHE-INSTITUT

Interkulturelles Seminarangebot für Manager aus Indien und Deutschland

Das Goethe-Institut Indien wirbt auf der diesjährigen Hannover Messe mit einem eigenem Stand im indischen Pavillon für ein neues Angebot: Mit interkulturellen Seminaren und Fachsprachenkursen sollen indische und deutsche Führungskräfte und Manager für den Erfolg im jeweils anderen Land fit gemacht werden.

Das Goethe-Institut Indien mit seinen sechs Standorten in Neu Delhi, Bangalore, Chennai, Kolkata, Mumbai und Pune hat mit diesen Kursen seine Angebotspalette deutlich erweitert: Gemeinsam mit der deutsch-indischen Handelskammer hat es das Programm German for the Corporate World entwickelt, das sich bedarfs- und anwenderorientiert auf interkulturelle Seminare und Fachsprachenkurse konzentriert.

Das Seminar Fit für Indien richtet sich an deutsche Geschäftsleute, die sich auf Geschäftsbeziehungen zu indischen Firmen vorbereiten. Im Mittelpunkt steht der Vergleich indischer und deutscher Kulturstandards und der unterschiedlichen Kommunikationsformen. Das Seminar beinhaltet Strategien zum Konfliktmanagement, zeigt die Unterschiede und Gemeinsamkeiten indischer und westlicher Wertesysteme auf, thematisiert den Umgang mit Hierarchien und religiösen Traditionen und die unterschiedlichen Erwartungshaltungen. Beantwortet werden auch die Fragen, wie man mit dem unvermeidlichen „Kulturschock“ umgehen kann und wie die unterschiedlichen kommunikativen Signale zu interpretieren sind.

Der Kurs Fit for Germany ist ähnlich aufgebaut und richtet sich an indische Geschäftsleute, die in Deutschland aktiv werden möchten. Hier werden die Teilnehmer mit Verhaltensregeln in den deutschsprachigen Ländern vertraut gemacht. Außerdem erwerben die Kursteilnehmer Grundkenntnisse der deutschen Sprache.

Weitere Kurse ergänzen das Angebot für Geschäftsleute: „Geschäftsdeutsch“, „Deutsch für Reiseführer“, „Deutsch im Hotel und in der Gastronomie“ sowie ein Multimedia-, Fern- und Selbstlernkurs für Anfänger.

Sie finden den Stand des Goethe-Instituts auf der Hannover Messe im Indien-Pavillon, Stand G 52

Quelle:
http://www.goethe.de/prs/prm/d...  

 

zurück zur Auswahl

 

GOETHE-INSTITUT

„Die Macht der Sprache“ – Goethe-Institut startet internationales Projekt zur Rolle der Sprache in einer globalisierten Welt

Seit mehr als 50 Jahren wirkt das Goethe-Institut als Sprach- und Kulturmittler auf der ganzen Welt. Gemeinsam mit einer Reihe von Partnern startet es nun das internationale Projekt „Die Macht der Sprache“. Den Auftakt bildet eine Vortragsreihe in Zusammenarbeit mit der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

Welche Funktion haben Sprachen in unserer Welt? Wie und wo wird mit Sprache Politik gemacht? Wie sieht die Mehrsprachigkeit der Zukunft aus? – Fragen, die nicht nur vor dem Hintergrund der Globalisierung, sondern auch im Zuge der fortschreitenden europäischen Integration so aktuell sind wie nie zuvor. In Zusammenarbeit mit dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, Duden, dem Deutschen Sprachrat, dem Institut für Deutsche Sprache, der Gesellschaft für deutsche Sprache und weiteren Partnern beleuchtet das internationale Projekt des Goethe-Instituts die „Macht der Sprache“ in ihren weltweiten Ausprägungen.

In Deutschland beginnt das Projekt mit einer Vortragsreihe in Zusammenarbeit mit der Ludwig-Maximilians-Universität in München am 9. Mai. Vier international renommierte Wissenschaftler betrachten das Thema „Die Macht der Sprache“ aus unterschiedlichen Blickwinkeln:
Am 9. Mai spricht Chetana Nagavajara (Silpakorn-Universität Bangkok) „Über Macht, Ohnmacht und Allmacht der Sprache“. Clemens Knobloch (Universität Siegen) referiert am 30. Mai über „Sprache als Gewalt“. Am 11. Juli stellt Georges Lüdi (Universität Basel) das Thema „Migration – Sprache – Sprachohnmacht“ ins Zentrum seines Vortrags und am 18. Juli beschäftigt sich Enrique Hamel (Universität Autónoma Metropolitana, Mexiko-Stadt) mit „Sprachimperien, Sprachimperialismus und die Zukunft der Sprachenvielfalt“.

Weltweit organisiert das Goethe-Institut gemeinsam mit internationalen Partnern und anderen Kulturmittlern Veranstaltungen, die die Themen „Mehrsprachigkeit + Identität“, „Kulturelle Vielfalt und Sprache“ sowie „Sprachwandel + Sprachpolitik“ aufgreifen. Auf dem Programm stehen u.a. ein Symposium zu „Sprachenpolitik als Mittel der Integration / Desintegration“ in Riga, eine Konferenz zum Thema „Sprachenschutz und Sprachenpflege“ in Lissabon, ein Kurzfilm-Wettbewerb zu Vielsprachigkeit, Verstehen und Missverstehen in Chennai, eine Veranstaltungsreihe „Mehrsprachigkeit in einer globalisierten Welt - Think global - speak… (local)“ in Glasgow und eine Konferenz zu „Mehrsprachigkeit und Identität“ in Dakar.
Die zentrale Abschluss-Veranstaltung, das „Kongress-Festival: Die Macht der Sprache“, das in Kooperation mit der Akademie der Künste organisiert wird, führt die Ergebnisse und Impulse der weltweiten Projekte im Juni 2007 in Berlin zusammen.

Eine begleitende Website ist integraler Bestandteil des gesamten Projekts. Artikel, Interviews und weiterführende Links, die laufend erweitert werden, informieren z.B. zu den Themen „Mischsprachen“ („Ey Alder, hassu Ei-Pott bei?“), „Mehrsprachigkeit in Europa“ (Interview mit Prof. Dr. Gerhard Stickel) oder „Geheimsprachen“. Hörbeispiele ergänzen die Beiträge und machen „Die Macht der Sprache“ akustisch erfahrbar.

Quelle:
http://www.goethe.de/prs/prm/d...  

 

zurück zur Auswahl

 

GOETHE-INSTITUT

Dänisch-Deutsche Dichterbegegnungen in Kopenhagen

Vom 11. bis 13. Mai 2006 ist die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung bei der Dänischen Akademie zu Gast. Das Goethe-Institut Kopenhagen veranstaltet zum Auftakt der Frühjahrstagung gemeinsam mit der Akademie ein Dichterfest mit prominenten deutschen und dänischen Dichtern.

Das Goethe-Institut Kopenhagen lädt am 11. Mai zusammen mit der Akademie für deutsche Sprache und Dichtung zum Auftakt der Frühjahrstagung der Akademie zu einem dänisch-deutschen Lyrikabend ein. Ort der Veranstaltung ist die Ny Carlsberg Glyptotek. Es lesen Inger Christensen, Durs Grünbein, Pia Juul, Peter Laugesen, Herta Müller, Oskar Pastior, Robert Schindel und Pia Tafdrup.

Dieser Lyrikabend ist eine der öffentlichen Veranstaltungen der Frühjahrstagung der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, die vom 11. bis 13. Mai in Kopenhagen stattfindet. Die diesjährige Tagung beschäftigt sich insbesondere mit den dänisch-deutschen Kulturbeziehungen und mit deutschen Künstlern und Intellektuellen, die, wie zum Beispiel Bertolt Brecht, im dänischen Exil lebten.

Wie auch das Goethe-Institut engagiert sich die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung in vielfältiger Weise für die deutsche Sprache und Literatur: Sie vergibt mit dem Büchnerpreis eine der wichtigsten literarischen Auszeichnungen Deutschlands und versammelt regelmäßig führende deutsche Schriftsteller und Intellektuelle.

Quelle:
http://www.goethe.de/prs/deind...  

Dänisch-Deutsche Dichterbegegnungen in Kopenhagen

Informationen zu den Autoren:

Inger Christensen debütierte 1969 mit ihrem ersten Gedichtzyklus „Det“ (dt.: Es). Es folgten u.a. „Lys“, „Græs“, „Alfabet“ und „Sommerfugledalen“. Die dänische Lyrikerin erhielt den Münsteraner Lyrikpreis, 1994 den Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur und 1995 den Europäischen Poesiepreis (gemeinsam mit Hanns Grössel). 2006 wurde sie mit dem Siegfried-Unseld-Preis ausgezeichnet.

Durs Grünbein, einer der erfolgreichsten zeitgenössischen deutschen Lyriker, debütierte 1988 mit dem Gedichtband „Grauzone morgens“. 1991 folgte „Schädelbasislektion“. Für „Falten und Fallen“ wurde er 1994 mit dem Peter-Huchel-Preis ausgezeichnet. 1995 erhielt Grünbein den Georg-Büchner-Preis.

Pia Juul ist eine der interessantesten Stimmen der jungen dänischen Lyrik. In „Augen überall“, ihrer ersten deutschen Veröffentlichung, sind ihre beiden letzten Gedichtsammlungen zusammengefasst.

Der Kopenhagener Dichter Peter Laugesen veröffentlichte u.a. „den flyvende hollænder“ ( 1977), „POW“ (1983), „Milesten“ (1991), „Deadlines“ (1994) und „Divanord“ (2004). 1984 erhielt er den Morten Nielsens Mindelegat Preis, 1990 die Emil Aarestrup Medaille und 2003 den Dänischen Kritikerpreis.

Herta Müller, 1953 in Rumänien geboren, lebt seit 1987 in Deutschland, heute in Berlin. Ihr Werk (u.a. „Niederungen“, „Drückender Tango“, „Im Haarknoten wohnt eine Dame“) wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet: 1994 erhielt sie den Kleist-Preis, 2006 den Würth-Preis für Europäische Literatur und den Walter Hasenclever-Literaturpreis.

Oskar Pastior lebt er als freier Schriftsteller in Berlin. Er erhielt 1997 den Horst-Bienek-Preis, 2000 den Walter-Hasenclever-Preis und wurde 2002 mit dem Erich-Fried-Preis ausgezeichnet. Er veröffentlichte u.a.: „Offne Worte“, „Vom Sichersten ins Tausendste“, „34 Sestinen“ und „o du roher jasmin“.

Robert Schindel („Immernie“, Gedichte (2000), „Nervös der Meridian“, Gedichte (2003)) arbeitet als freier Schriftsteller in Wien. Er erhielt zahlreiche Preise, darunter den Erich-Fried-Preis 1993 und den Eduard-Mörike-Preis 2000.

Als Hauptwerk der dänischen Dichterin Pia Tafdrup gilt der Gedichtband „Dronningeporten“ (dt. „Das Königinnentor“), für den sie 1999 mit dem Literaturpreis des Nordischen Rates ausgezeichnet wurde.

Weitere Informationen zur Frühjahrstagung der Akademie für deutsche Sprache und Dichtung und dem dänisch-deutschen Dichterfest erhalten Sie unter http://www.goethe.de/ins/dk/ko...

Quelle:
http://www.goethe.de/prs/deind...  

zurück zur Auswahl

 

GOETHE-INSTITUT

Außenblicke: Wer braucht Kulturaustausch? Tagung des Goethe-Instituts und der Evangelischen Akademie Tutzing am 27. und 28. Mai 2006

Angesichts neuer globaler Konstellationen und Herausforderungen muss auch über die auswärtige Kulturarbeit neu nachgedacht werden. Das Goethe-Institut hat daher einen Diskussionsprozess über die Frage angestoßen, was Kulturaustausch auf welche Weise heute leisten kann und soll. In einem gemeinsam mit der Evangelischen Akademie Tutzing veranstalteten internationalen Kolloquium diskutieren am 27. und 28. Mai Intellektuelle und Künstler über die aktuellen Anforderungen an eine Politik des grenzüberschreitenden interkulturellen Dialogs.

Aus der Perspektive der „alten Industrieländer“ in Europa und Nordamerika gibt es zahlreiche Gründe, den grenzüberschreitenden Kulturaustausch auf der außenpolitischen Prioritätenliste weit oben anzusiedeln. Die Skala gängiger Argumente beginnt bei der Notwendigkeit kultureller Vernetzung als Gegengewicht zur ökonomischen Globalisierung und geht bis zur Hoffnung, durch den Kulturdialog Krisenpotential zu entschärfen – gerade im Verhältnis zu islamisch geprägten Ländern. Auch die Forderung, die Präsentation der eigenen Kultur müsse angesichts der weltweiten Konkurrenz der Standorte einen positiven Beitrag zur Wirtschaftsförderung leisten, spielt zunehmend eine Rolle.

Gleichzeitig wird deutlich, dass die bisherigen Konzepte für die auswärtige Kulturarbeit angesichts neuer globaler Herausforderungen überprüft und neu gedacht werden müssen. Debatten über die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund oder den Dialog mit der islamischen Welt führen vor Augen, dass sich zwischen Innen und Außen keine eindeutige Grenze mehr ziehen lässt. Darüber hinaus vernetzen sich zivilgesellschaftliche Akteure vieler Länder zunehmend selbst. Brauchen sie überhaupt noch staatliche Unterstützung? Wen interessiert in China eigentlich die deutsche Kultur? Wen in der arabischen Welt, wen in Lateinamerika? Was soll auf welche Weise vermittelt werden? Wer braucht Kulturaustausch?

U.a. mit Katajun Amirpur, Dirk Baecker, Homi K. Bhabha, Laymert Garcia dos Santos, Barbara Göbel, Navid Kermani, Steffen Kopetzky, Surendra Munshi, Peter Ripken, Nick Rongjun, Véronique Tadjo und Akram Zaatari.
Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch.
Es wird simultan übersetzt.

Quelle:
http://www.goethe.de/prs/prm/d...  

 

zurück zur Auswahl

 

GOETHE-INSTITUT

Internationales Weblog zur Fußballweltmeisterschaft

Vom 9. Juni bis 9. Juli 2006 kommentieren namhafte Autoren, Fußballprofis und Journalisten auf Einladung des Goethe-Instituts in einem weltweiten Weblog die Spiele der Fußballweltmeisterschaft. Die Blogger berichten live aus den jeweils gegeneinander spielenden Ländern über die nationalen Fußballkulturen, die kulturelle Bedeutung des Fußballs, die gesellschaftlichen Hintergründe und die Stimmung vor Ort.

Fußballweltmeisterschaft 2006. Reporter und Kommentatoren aus aller Welt berichten aus Deutschland. Das Goethe-Institut kehrt in einem internationalen Weblog den Blick um und richtet die Aufmerksamkeit auf die 32 an der Fußballweltmeisterschaft beteiligten Länder: Wer interessiert sich in Saudi-Arabien für Fußball? Was erhofft sich Angola von der Teilnahme? Wie kommt es, dass die Nationalelf von Trinidad + Tobago so erfolgreich ist? Wie feiern die Australier „soccer“? Und wie die Engländer, die als „football“-Fans auch zu Hause leidenschaftlichen Anteil am Geschick ihrer Mannschaft in Deutschland nehmen?

Das Goethe-Institut hat namhafte Schriftsteller, Fußballexperten und Journalisten aus den zur Fußballweltmeisterschaft antretenden Ländern eingeladen, die Spiele live zu kommentieren. Sie geben eine Einführung in die nationalen oder regionalen Eigenheiten des Fußballs, analysieren und beschreiben die gesellschaftliche Bedeutung des Fußballspiels und reflektieren die Eigenheiten der nationalen Fankulturen. Dabei vermitteln sie über das Medium Fußball ebenso nationale kulturelle Besonderheiten wie Aspekte der Beziehungen zwischen den gegeneinander antretenden Ländern.

Ebenso vielfältig wie diese Perspektiven sind auch die eingeladenen Blogger: So schreibt etwa Paulo Azevedo als ehemaliger Bundesliga-Profi über Portugal, Javier Salinas als eher fußballdistanzierter Jungstar der spanischen Literaturszene über die Fußballspiele mit der spanischen Nationalelf, der Berliner Schriftsteller Jochen Schmidt („Chaussee der Enthusiasten“) über die Spiele der deutschen Nationalmannschaft und der Schriftsteller und Journalist Ariel Magnus aus Argentinien. Aus Italien berichtet der Bestsellerautor und Journalist Giuseppe Culicchia und aus den USA Kevin Cullen, Reporter beim Boston Globe.

Detaillierte Informationen über alle Blogger, ihren Hintergrund, ihre Meinung zum Fußball und ihre Erwartungen an die Fußballweltmeisterschaft unter: http://www.goethe.de/ges/spr/p...

Quelle:
http://www.goethe.de/prs/prm/d...  

 

zurück zur Auswahl

 

GOETHE-INSTITUT

„artconneXions“-Ausstellung auf Station in Deutschland

Vor zwei Jahren hat das Goethe-Institut mit „artconneXions“ ein neuartiges artist-in-residence-Programm in neun Städten in Südostasien, Australien und Neuseeland gestartet. Die Ergebnisse der künstlerischen Erkundungen von achtzehn internationalen Fotografen und Videokünstlern sind nun, nach erfolgreichen Ausstellungen in Melbourne, Jakarta und Hanoi in den ifa-Galerien in Stuttgart und Berlin zu sehen.

Ort: ifa-Galerie Stuttgart, Charlottenplatz 17
Zeitraum: 8. Juni bis 20. August

Ort: ifa-Galerie Berlin, Linienstraße 149/150
Zeitraum: 31. August bis 29. Oktober

Achtzehn Fotografen, Videokünstler und Kuratoren aus Südostasien, Australien, Neuseeland und Deutschland ermöglichte das artist-in-residence-Programm „artconneXions“ des Goethe-Instituts, in unterschiedlichen Konstellationen jeweils einen Monat zusammenzuarbeiten. Die Künstler ließen sich dabei auf die Erkundung ihnen bislang unbekannter Städte ein und entdeckten dort eine Welt, die von Kulturbegegnungen geprägt ist, eine Welt in Bewegung.

Die Auswahl der Künstler aus Südostasien, Australien und Neuseeland erfolgte durch Kuratoren aus der Region in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut vor Ort. Die Auswahl der deutschen Künstler lag in der Hand von Thomas Weski (Haus der Kunst, München) und beim Institut für Auslandsbeziehungen (ifa). Das Gesamtprogramm dieser neuartigen Kunstplattform, die bewährte Formen des bilateralen Kulturaustauschs in ein multilaterales Netzwerk ausweitete, fand in Zusammenarbeit mit dem Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) sowie mit freundlicher Unterstützung durch DaimlerChrysler statt.

Vorgestellt werden in der Ausstellung die Fotografen Jürgen Bergbauer(Leipzig), Lisa Crowley (Auckland), Martin Fengel (München), Albrecht Fuchs (Köln), Shaun Gladwell (Sydney), Uschi Huber (Köln), Yee I-Lann (Kuala Lumpur), Lea King-Smith (Melbourne), Matthias Koch (Hannover), Reiner Leist (München), Nicola Meitzner (Zürich), Sherman Ong Beng Ann (Singapur), Erik Prasetya (Jakarta), Valentina Seidel (Leipzig), Michael Shaowanasai (Bangkok), Heidi Specker (Berlin), Le Vu (Hanoi) und Jay Yao (Vancouver/New York).

Beteiligt waren die Kuratoren Suzanne E. Davies (Melbourne), Kenneth C. Esguerra (Manila), Alasdair Foster (Sydney), Gridthiya Gaweewong (Bangkok), M. Firman Ichsan (Jakarta), Tran Luong (Hanoi), Peter Shand (Auckland), Thomas Weski (München), Terence Yeung (Singapur) und Beverly Yong (Kuala Lumpur).

Der englischsprachige Katalog mit 48 Seiten, Texten von allen Künstlern, Kuratoren und zahlreichen Farbabbildungen sowie mit einem deutschsprachigen Beiheft kostet 9 Euro.

Weitere Informationen finden Sie unter:

http://www.goethe.de/artconnexions
http://www.ifa.de

Quelle:
http://www.goethe.de/prs/prm/d...  

 

zurück zur Auswahl

 

GOETHE-INSTITUT

Arubaito, Gefuehl und Szlafrock

Der „Deutsche Sprachrat“ sucht in einer internationalen Ausschreibung „Ausgewanderte Wörter“ – Teilnehmende können eine Kulturreise nach Berlin gewinnen.

Schweden entwickeln „Fingerspitzengefühl“, Russen geraten in „Zeitnot“ und Nigerianer fragen sich „Is das so?“. Deutsche Wörter finden sich in fast allen Sprachen der Welt. Aber nicht immer behalten sie ihre ursprüngliche Bedeutung, sondern verändern sich, passen sich an, eröffnen neue Bedeutungsräume, die sich auch Muttersprachlern nicht sofort erschließen: So bedeutet das englische Wort „glitz“, das sich von „glitzern“ ableitet, „Glanz“ oder „schöner Schein“, und das koreanische Wort „arubaito“ steht nicht für Arbeit im Allgemeinen, sondern bezeichnet einen „Studentenjob“.

Der Deutsche Sprachrat sucht in einer internationalen Ausschreibung Wörter und Ausdrücke, die ausgewandert sind, also solche, die einen deutschen Ursprung haben und in anderen Sprachen Aufnahme und vielfach auch neue Bedeutungen gefunden haben. Jeder, der ein „ausgewandertes“ Wort kennt, kann einen persönlichen Beitrag zur Sprachenforschung und zur Dokumentation von Sprachwandel leisten. Dabei geht es nicht nur um das Wort oder den Ausdruck allein, sondern auch um eine kurze Geschichte über die Herkunft des Wortes und seine Bedeutung und Verwendung in der anderen Sprache. Dabei gilt das besondere Interesse des Deutschen Sprachrats den aktuellen Verwendungsweisen der Wörter.

Beispiele für „Wörterwanderungen“ können bis zum 30. September 2006 eingesandt werden. Hauptgewinn ist eine Kulturreise nach Berlin. Die interessantesten Wörter mit ihren Geschichten werden in einem Buch veröffentlicht, das im November 2006 im Max Hueber Verlag erscheint.

Die Ausschreibung ist Teil des internationalen Projekts des Goethe-Instituts „Die Macht der Sprache“, in dessen Rahmen 2006 und 2007 weltweit Veranstaltungen rund um das Thema „Sprache in einer globalisierten Welt“ stattfinden.

Nach dem großen Erfolg des internationalen Wettbewerbs „Das schönste deut-sche Wort“ ist dies die zweite Aktion des Deutschen Sprachrats, die darauf zielt, Sprache und Sprachentwicklung wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein zu bringen. Der Deutsche Sprachrat ist eine Arbeitsgemeinschaft aus Goethe-Institut, Gesellschaft für deutsche Sprache und Institut für Deutsche Sprache, in Zusammenarbeit mit dem Duden (Förderer des Deutschen Sprachrats). Der Deutsche Sprachrat sieht es als seine Aufgabe an, durch Sensibilisierung des Sprachbewusstseins die Sprachkultur im Inland sowie die Stellung der deutschen Sprache im Ausland zu fördern.

Weitere Informationen zur Ausschreibung finden Sie im Internet unter:

http://www.deutscher-sprachrat.de

Quelle:
http://www.goethe.de/prs/prm/d...  

 

zurück zur Auswahl

 

GOETHE-INSTITUT

Cargo Sofia – Berlin: Die bulgarische LastKraftWagen-Fahrt von Stefan Kaegi (Rimini-Protokoll) ist gestartet

„Cargo Sofia – Berlin“, produziert vom Goethe-Institut Sofia und dem Berliner Hebbel am Ufer, macht am 22. Juni erstmals Station in Deutschland (Berlin) und geht anschließend auf Europatournee. Die neue Inszenierung von Stefan Kaegi ist ein Stück von und mit bulgarischen LKW-Fahrern, die die Zuschauer mitnehmen auf eine Fahrt durch Europa. Berlin ist die zweite von über zehn Stationen zwischen Sofia und Berlin, Ljubljana und Straßburg, Basel und Belgrad.

Fernfahrer tragen ihre Vornamen direkt hinter der Windschutzscheibe, sitzen zwei Meter über der Straße und haben 500 PS unter dem rechten Fuß. Sie haben alle Länder Europas gesehen, aber kennen die Städte nur von ihren Ausfahrtsschildern. Bulgaren haben den Osten mit Jeans, den Iran mit Technik und den Westen mit Joghurt versorgt. Seit den 1990ern werden sie von Westspeditionen zu Ostlöhnen eingestellt. Sie arbeiten und wohnen auf zehn mobilen Quadratmetern, vor ihren 40 Tonnen Fracht.

„Cargo Sofia – Berlin“ ist ein ortsspezifisches Stück für europäische und angrenzende Städte. Ein bulgarischer Lastwagen wurde so umgebaut, dass er statt Ware Erzählungen transportiert: Nachts ist der LKW Wohn- und Schlafraum für die Passagiere. Abends ist er mobiler Zuschauerraum mit einem Schau-Fenster auf einer Seite des Trucks. Wo Transportgüter waren, sitzt nun das Publikum: Jeden Abend werden 48 Zuschauer geladen und auf eine zweistündige Reise durch vergessene Strecken geschleust: Autobahnraststätten, Großmarkthallen, Häfen, Grenzposten... In diesen Ready-Made-Bühnenbildern des Transits treten die Fernfahrer mit ihren Geschichten auf. Sie erzählen ihre Asphalt-Biografien und Frachtgeschichten in autobahntypischem Bulgarisch-Englisch-Deutsch via Mikroport. Streckenweise rollt sich vor dem Fenster eine Leinwand aus und ergänzt die Zentralperspektive des Mittelstreifens mit Videoerinnerungen aus dem Archiv.

Die Tourneedaten finden Sie unter http://www.goethe.de/prs/prm/d...

Quelle:
http://www.goethe.de/prs/prm/d...  

 

zurück zur Auswahl

 

GOETHE-INSTITUT

Deutsch-indisches Stadtschreiberprojekt „AKSHAR“ erfolgreich gestartet

München-Bangalore, Köln-Hyderabad: Die ersten zwei Autoren aus Deutschland haben sich im Rahmen des deutsch-indischen Stadtschreiberprojekts „Akshar“ des Goethe-Instituts und der deutschen Literaturhäuser auf eine persönliche und literarische Entdeckungsreise nach Indien begeben. Georg Martin Oswald („Lichtenbergs Fall“, „Party Boy“, „Alles was zählt“) und Guy Helminger („Etwas fehlt immer“, „Rost“, „Die Ruhe der Schildkröte“) berichten ab sofort in einem Online-Tagebuch über ihre Erlebnisse und Eindrücke aus Bangalore und Hyderabad.

Auf der englisch-deutschen Website AKSHAR http://www.goethe.de/akshar werden die indischen und deutschen Stadtschreiber mit Porträts und Texten vorgestellt. Zusätzlich zu den Internet-Tagebucheinträgen werden dort Lesungen, Workshops sowie Podiums- und Publikumsgespräche mit den Autorinnen und Autoren in den jeweiligen Städten in Indien und Deutschland angekündigt.

Weitere deutschsprachige Autorinnen und Autoren in Indien:

* Angela Krauß aus Leipzig: 23. Juni bis 1. August in Chennai
* Sandra Hoffmann aus Stuttgart: 24. Juli bis 19. August in Mumbai
* Kristof Magnusson aus Hamburg: 16. August bis 8. September in Pune
* Josef Winkler aus Berlin/Salzburg: 1. bis 24. September in Kolkata
* Martin Mosebach aus Frankfurt am Main: 5. bis 29. September in New Delhi

Die indischen Autorinnen und Autoren in Deutschland:

Alle Autorinnen und Autoren reisen gemeinsam am 14. September an und bleiben bis 9. Oktober, nach Abschluss der Frankfurter Buchmesse, in Deutschland. Sie verteilen sich auf die folgenden sieben Literaturhausstädte:

* Mahesh Dattani aus Mumbai geht nach Stuttgart,
* Swapnamoy Chakraborti aus Kolkata nach Berlin,
* Maythil Radhakrishnan aus Chennai nach Leipzig,
* Adyasha Das aus Bhubaneswar nach Hamburg,
* Mogalli Ganesh aus Hampi nach München,
* Bhupinder Aziz Parihar aus Ludhiana nach Köln,
* Rajula Shah aus Bhopal nach Frankfurt am Main.

AKSHAR ist ein Kooperationsprojekt zwischen den sieben deutschen Literaturhäusern Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main, München, Köln, Stuttgart und Leipzig und den sechs Goethe-Instituten Indiens in New Delhi, Kolkata (Calcutta), Mumbai (Bombay), Bangalore, Chennai (Madras), Pune (Poona) und dem Goethe-Zentrum Hyderabad mit Unterstützung des Auswärtigen Amts. Institutioneller Partner auf indischer Seite ist die staatliche Literaturakademie Sahitya sowie der für den Buchmessenauftritt Indiens verantwortliche National Book Trust.

Zum Abschluss des Projekts werden die deutschen und indischen Stadtschreiber ihre Eindrücke und Erfahrungen als Flaneure in einer fremden Welt auf der Frankfurter Buchmesse vorstellen. Dazu sind Gespräche am ARTE-Stand und im Internationalen Zentrum geplant.

Quelle:
http://www.goethe.de/prs/prm/d...  

 

zurück zur Auswahl
 
© Kulturportal Deutschland