In den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts entstand in Brasilien eine moderne Kunst ganz eigener Ausprägung. Wie lebendig sie auch heute noch ist, zeigt die Ausstellung "Das Verlangen nach Form" in der Berliner Akademie der Künste. Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat sie eröffnet.
In den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts erlebte Brasilien einen beispiellosen kulturellen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Aufbruch. Eine Entwicklung, die sich in Oscar Niemeyers neuer Architektur der Hauptstadt Brasilia ebenso manifestierte wie im "Bossa Nova", einer Musikform, die ebenfalls weltweit für Furore sorgte.
Damit sei Brasilien zum "Pionier einer Moderne" geworden, die bis heute fortwirke, befand Kulturstaatsminister Bernd Neumann in seiner Rede zur Eröffnung der Ausstellung.
Vom "Neoconcretismo" zur Gegenwartskunst
Auch in der bildenden Kunst, im Film und im Design entstanden neue, geometrisch abstrakte Ausdrucksformen. Sie werden unter dem Begriff des "Neoconcretismo" zusammengefasst.
Trotz formaler Strenge zeigen diese Gemälde, Skulpturen und Papierarbeiten – zum Beispiel von Hélio Oiticica oder Lygia Clark – eine ganz eigene Formensprache, die auch expressive oder spielerische Elemente enthält.
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http://www.bundesregierung.de/...
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In vier Jahrzehnten hat sich das Deutsche Studienzentrum in Venedig zu einem Ort der Begegnung deutscher und italienischer Wissenschaft und Kultur entwickelt. An der Amtseinführung der neuen Direktorin, Sabine Meine, nahm auch Kulturstaatsminister Bernd Neumann teil.
Kultur und Geschichte der "Serenissima" haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt schon immer fasziniert. Erste Anlaufstelle für den wissenschaftlichen Nachwuchs aus Deutschland ist das Deutsche Studienzentrum in Venedig.
Jedes Jahr können sich dort Post-Graduierte verschiedener Fachgebiete um Stipendien für Studienaufenthalte bewerben. Neben den Forschungsstipendien fördert das "Centro" auch zweimonatige Arbeitsaufenthalte von Künstlerinnen und Künstlern.
Ort der Begegnung für Kultur und Wissenschaft
Kulturstaatsminister Bernd Neumann nahm die Amtseinführung der neuen Direktorin, Sabine Meine, zum Anlass die Bedeutung des Studienzentrums als Ort der Begegnung zu unterstreichen. "Hier finden nun nicht mehr nur hochkarätige wissenschaftliche Symposien statt, sondern vermehrt auch Konzerte, Lesungen und Empfänge", freute sich Neumann und dankte dafür dem scheidenden Direktor Uwe Israel.
Tatsächlich hat sich das "Centro" in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Forum des Austauschs entwickelt. Seine wissenschaftlichen Tagungen und Kongresse finden ebenso Beachtung wie die zahlreichen kulturellen Veranstaltungen.
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Vom 1. bis 3. Dezember 2010 veranstaltet VISION KINO in Berlin ihren dritten bundesweiten Kongress. Fünf Jahre nach Gründung des Netzwerks für Film- und Medienkompetenz möchte die Tagung eine Zwischenbilanz zur Situation der Film- und Medienbildungsarbeit in Deutschland ziehen und kreative Zukunftsperspektiven entwickeln. Die Anmeldung für den Kongress ist ab sofort möglich.
Bildung gehört zu den Schlüsselkompetenzen unserer Gesellschaft. Der Frage, welche Rolle Film- und Medienkompetenz für die Bildung spielen können und müssen, widmet sich VISION KINO mit ihrem dritten Kongress, der am 1. Dezember 2010 feierlich von Kulturstaatsminister Bernd Neumann eröffnet wird.
Nach fünf Jahren erfolgreicher Vermittlungsarbeit der VISION KINO nimmt der Kongress die aktuellen bildungspolitischen Strukturen auf EU-, Bund-, Länder- und kommunaler Ebene in den Blick und lädt ein zur Diskussion um zukünftige Perspektiven. Ein Fokus der Gespräche liegt dabei auf der nachhaltigen Verankerung von Film- und Medienkompetenz in die Ausbildung von Pädagogen. Eine zentrale Frage wird auch die Gestaltung von Filmvermittlung in der Familie darstellen.
Fünf parallel stattfindende Workshops bieten Einblicke in neue Methoden der aktiven Filmarbeit, Filmgeschichtsvermittlung, Filmmoderation sowie in die Unterrichtsgestaltung mit Filmen und Filmtechniken. Projektbörse und Beratungsforen vertiefen Fragen, die in den Workshops nicht hinreichend oder nur am Rande thematisiert wurden.
Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung statt, ermöglicht aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds und realisiert in Kooperation mit der Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH und der Medienanstalt Berlin Brandenburg. Medienpartner sind FILM-DIENST und Deutsche Welle.
Online-Anmeldung zum Kongress unter:
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Quelle:
http://www.visionkino.de/WebOb...