Wie jedes Jahr hat auch in diesem Sommer das Festspielhaus auf dem Grünen Hügel seine Türen für Opernbegeisterte aus aller Welt geöffnet. Eine Neuproduktion und eine Kinderoper zeigen, dass in Bayreuth ein frischer Wind weht. Prominentester Gast der Eröffnungspremiere war Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Gestern hat die Festspielsaison 2010 und damit der wohl anstrengendste, aber auch schönste Monat für die beiden neuen Festspielleiterinnen Katharina Wagner und Eva Wagner-Pasquier begonnen. 2008 hatte ihr Anfang dieses Jahres verstorbener Vater Wolfgang Wagner die Leitung der Festspiele an sie abgegeben.
"Lohengrin" in neuer Inszenierung
Die Wagner-Schwestern starten ihre erste eigene Saison mit einem besonderen Highlight: der Neuinszenierung von Richard Wagners romantischer Oper "Lohengrin" durch den Theaterregisseur Hans Neuenfels. Auch die Starbesetzung kann sich sehen lassen: Annette Dasch (Sopran) spielt die Elsa von Brabant und Jonas Kaufmann (Tenor) gibt den Lohengrin.
Neben dieser Neuproduktion stehen noch andere Wagner-Opern auf dem Spielplan. In diesem Jahr sind es: "Die Meistersinger von Nürnberg", "Das Rheingold", "Die Walküre", außerdem "Siegfried", "Götterdämmerung" und "Parsifal".
Quelle:
http://www.bundesregierung.de/...
Aktuelle Nachrichten
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Opernfans aus aller Welt zieht es nach Bayreuth
BKM
40 Jahre Kunstforum Ostdeutsche Galerie
NACHRICHTEN AUS DER KULTURPOLITIK
Neues Internetportal zum Kleist-Jahr
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
25.07.2010Opernfans aus aller Welt zieht es nach Bayreuth
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BKM
23.07.201040 Jahre Kunstforum Ostdeutsche Galerie
Einige Kulturräume im östlichen Europa sind über Jahrhunderte auch von Deutschen geprägt worden. Ein Erbe, das bis in die Gegenwartskunst hinein wirkt. Ihm widmet sich seit vier Jahrzehnten das Kunstforum Ostdeutsche Galerie in Regensburg.
Ob Lovis Corinth, Max Pechstein und Otto Müller oder Sigmar Polke, Markus Lüpertz und Katharina Sieverding – sie alle sind in der Sammlung des Kunstforums Ostdeutsche Galerie vertreten. Gemeinsam ist ihnen, dass sie Wurzeln im Osten und Südosten Europas haben: in Schlesien, Ostpreußen oder Böhmen, in Rumänien oder der Ukraine.
Es sei das große Verdienst des Kunstforums, dass dieser Kontext nicht vergessen werde, erklärte Kulturstaatsminister Bernd Neumann in seiner Rede zum 40jährigen Bestehen des Museums. "Hier werden nicht nur zu Unrecht in Vergessenheit geratene Künstler neu entdeckt und eine hervorragende Arbeit in der Kunstvermittlung geleistet, sondern vor allem auch der Blick geöffnet auf das zeitgenössische künstlerische Geschehen in diesen Regionen heute," fuhr Neumann fort.
Gute Zusammenarbeit mit Partnern in Ostmitteleuropa
In den vergangenen zwanzig Jahren hat das Kunstforum die Zusammenarbeit mit Partnern aus Ostmitteleuropa weiter auf- und ausgebaut. "Das stärkt unser Gespür für die engen historischen und kulturellen Verflechtungen in der größer gewordenen Mitte Europas und vertieft auf diese Weise die europäische Integration", freute sich Neumann.
Gleichzeitig hat das Museum auch Brücken in den Westen Europas geschlagen. Das zeigt zum Beispiel die Lovis-Corinth-Ausstellung, die dem Museum 2008 einen Besucherrekord bescherte und auch in Frankreich zu sehen war.
Quelle:
http://www.bundesregierung.de/...
Ob Lovis Corinth, Max Pechstein und Otto Müller oder Sigmar Polke, Markus Lüpertz und Katharina Sieverding – sie alle sind in der Sammlung des Kunstforums Ostdeutsche Galerie vertreten. Gemeinsam ist ihnen, dass sie Wurzeln im Osten und Südosten Europas haben: in Schlesien, Ostpreußen oder Böhmen, in Rumänien oder der Ukraine.
Es sei das große Verdienst des Kunstforums, dass dieser Kontext nicht vergessen werde, erklärte Kulturstaatsminister Bernd Neumann in seiner Rede zum 40jährigen Bestehen des Museums. "Hier werden nicht nur zu Unrecht in Vergessenheit geratene Künstler neu entdeckt und eine hervorragende Arbeit in der Kunstvermittlung geleistet, sondern vor allem auch der Blick geöffnet auf das zeitgenössische künstlerische Geschehen in diesen Regionen heute," fuhr Neumann fort.
Gute Zusammenarbeit mit Partnern in Ostmitteleuropa
In den vergangenen zwanzig Jahren hat das Kunstforum die Zusammenarbeit mit Partnern aus Ostmitteleuropa weiter auf- und ausgebaut. "Das stärkt unser Gespür für die engen historischen und kulturellen Verflechtungen in der größer gewordenen Mitte Europas und vertieft auf diese Weise die europäische Integration", freute sich Neumann.
Gleichzeitig hat das Museum auch Brücken in den Westen Europas geschlagen. Das zeigt zum Beispiel die Lovis-Corinth-Ausstellung, die dem Museum 2008 einen Besucherrekord bescherte und auch in Frankreich zu sehen war.
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NACHRICHTEN AUS DER KULTURPOLITIK
23.07.2010Neues Internetportal zum Kleist-Jahr
Heinrich von Kleist ist einer der größten deutschen Dramatiker und Erzähler. Im Herbst 2011 jährt sich sein Todestag zum 200. Mal. Zum Auftakt des Kleist-Jahres wurde jetzt ein Internetportal freigeschaltet. Es wendet sich an alle Kleist-Interessierten und informiert über die Veranstaltungen im Gedenkjahr.
Heinrich von Kleist schied im November 1811 im Alter von nur 34 Jahren aus dem Leben. Er hinterließ er ein breit gefächertes Werk: Dramen, Erzählungen, publizistische Beiträge, aber auch Gedichte und zahlreiche Briefe.
Im literarischen Leben seiner Zeit war Heinrich von Kleist eher ein Außenseiter. Heute gehören Komödien wie "Der zerbrochene Krug" und "Amphitryon" oder Novellen wie "Michael Kohlhaas" und "Die Marquise von O… " ganz unstrittig zur Weltliteratur.
"Ein moderner Mensch"
Das neue Internetportal zum Kleist-Jahr 2011 beschreibt Heinrich von Kleist als modernen Menschen: "Kleists Protagonisten sind von deutscher Innerlichkeit und Grübelei frei, sie handeln und scheitern in der Realität, das macht Kleists Werke bis heute für Leser in aller Welt so attraktiv." Eine moderner Ansatz, der im Kleist Gedenkjahr noch stärker bekannt gemacht werden soll.
In Zusammenarbeit mit der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft Berlin, dem Kleist-Museum Frankfurt (Oder), dem Maxim Gorki Theater Berlin und der Theatergruppe Rimini Protokoll beteiligt sich die Kulturstiftung des Bundes deshalb an mehreren Projekten, die den Dichter als Vorläufer der Moderne würdigen. Sie hat dafür 2 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.
Zentrale Plattform für Kleist-Interessierte
Informationen zu allen Veranstaltungen und Projekten im Kleist-Jahr 2011 sind ab sofort auf dem neuen Kleist-Portal zu finden. Außerdem Angaben zu Leben und Werk des Dichters sowie zu den aktuellen Vorhaben der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft und des Kleist-Museums.
Beide Einrichtungen haben das Internetportal konzipiert und entwickelt. Sie wurden dabei aus dem Haushalt des Kulturstaatsministers finanziell unterstützt. Über das Gedenkjahr 2011 hinaus soll das Portal allen "Kleist-Partnern" als zentrale Plattform zur Verfügung stehen.
Quelle:
http://www.bundesregierung.de/...
Heinrich von Kleist schied im November 1811 im Alter von nur 34 Jahren aus dem Leben. Er hinterließ er ein breit gefächertes Werk: Dramen, Erzählungen, publizistische Beiträge, aber auch Gedichte und zahlreiche Briefe.
Im literarischen Leben seiner Zeit war Heinrich von Kleist eher ein Außenseiter. Heute gehören Komödien wie "Der zerbrochene Krug" und "Amphitryon" oder Novellen wie "Michael Kohlhaas" und "Die Marquise von O… " ganz unstrittig zur Weltliteratur.
"Ein moderner Mensch"
Das neue Internetportal zum Kleist-Jahr 2011 beschreibt Heinrich von Kleist als modernen Menschen: "Kleists Protagonisten sind von deutscher Innerlichkeit und Grübelei frei, sie handeln und scheitern in der Realität, das macht Kleists Werke bis heute für Leser in aller Welt so attraktiv." Eine moderner Ansatz, der im Kleist Gedenkjahr noch stärker bekannt gemacht werden soll.
In Zusammenarbeit mit der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft Berlin, dem Kleist-Museum Frankfurt (Oder), dem Maxim Gorki Theater Berlin und der Theatergruppe Rimini Protokoll beteiligt sich die Kulturstiftung des Bundes deshalb an mehreren Projekten, die den Dichter als Vorläufer der Moderne würdigen. Sie hat dafür 2 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.
Zentrale Plattform für Kleist-Interessierte
Informationen zu allen Veranstaltungen und Projekten im Kleist-Jahr 2011 sind ab sofort auf dem neuen Kleist-Portal zu finden. Außerdem Angaben zu Leben und Werk des Dichters sowie zu den aktuellen Vorhaben der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft und des Kleist-Museums.
Beide Einrichtungen haben das Internetportal konzipiert und entwickelt. Sie wurden dabei aus dem Haushalt des Kulturstaatsministers finanziell unterstützt. Über das Gedenkjahr 2011 hinaus soll das Portal allen "Kleist-Partnern" als zentrale Plattform zur Verfügung stehen.
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