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BILDENDE KUNST

Mathilde ter Heijne: Performing Change - bis 22. Februar 2015 - Freiburg


BÜHNE

Situation Rooms - bis 11. Januar 2015 - Berlin


MUSIK

Now I lay me down - bis 18. Januar 2015 - Berlin


ARCHITEKTUR / DESIGN

Lina Bo Bardi 100 - bis 22. Februar 2015 - München


MEDIEN

Fiktion - 14. Januar 2015 - Berlin



 

BILDENDE KUNST

19.12.2014

Mathilde ter Heijne: Performing Change - bis 22. Februar 2015 - Freiburg

Woman to Go, Foto: Amit Lennon

Identität und Geschlechterrollen sind zentrale Themen im Werk der in Deutschland lebenden Künstlerin Mathilde ter Heijne. Ihre Arbeiten, die sich mit der medialen Darstellung von weiblichen Gewaltopfern beschäftigen, wurden weltweit ausgestellt.

Mathilde ter Heijne untersucht in ihrer Kunst genderspezifische Phänomene in verschiedenen Kulturen. Sie reflektiert historische Entwicklungen und aktuelle Trends, hinterfragt soziokulturelle, politische und ökonomische Zusammenhänge.
Was prägt Geschlechtsidentität und wie prägt diese die Gesellschaft? Was gilt als normal und wie können gesellschaftliche Strukturen verändert werden? Durch künstlerische Transformation von Vergangenheit und Gegenwart erprobt die Ausstellung Möglichkeiten, Geschlechterrollen und damit zusammenhängende Machtstrukturen umzugestalten und aufzulösen.

Für Freiburg entwickelt ter Heijne neue Arbeiten mit starkem Regionalbezug, internationaler Verankerung und Relevanz: Woman to Go ist eine fortlaufende Postkartenserie, die Fotografien unbekannter Frauen kombiniert mit Biografien bekannter, aber oft vergessener Frauen zwischen 1840 und 1920. Durch diese Verknüpfung wird Geschichte neu gesehen und ausgelegt.

 
Die Fortsetzung des Artikels finden Sie auf der folgenden Seite.
 

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BÜHNE

19.12.2014

Situation Rooms - bis 11. Januar 2015 - Berlin

Ein Multiplayer Video-Stück zum Waffenhandel

Weltweit sind hunderte Millionen Feuerwaffen im Umlauf, geschätzte 14 Milliarden Schuss Munition werden jährlich produziert. Laut des Internationalen Stockholmer Friedensforschungsinstituts (SIPRI) stehen die USA, Russland und Deutschland derzeit an der Spitze der Waffen exportierenden Länder. Das Projekt „Situation rooms“ schrumpfte die globalisierte Welt des Waffenhandels auf eine Fläche von 15 x 12 Metern.

Die drei Künstler/innen von Rimini Protokoll entwickelten mit Bühnenbildner Dominic Huber und Videokünstler Chris Kondek ein Bühnen-Film-Set aus zehn bis 15 Räumen. Die Zuschauer betrachteten die Bühne nicht von außen, sie wurden zu Akteuren. Mit iPod und Kopfhörern ausgestattet, durchwanderten sie die Räume und folgten dabei einem Film auf ihrem Display. Im Acht-Minuten-Takt wechselten sie ihre filmische Identität: Sie schlüpften in die Rolle eines Geldwäschebeauftragten, eines griechischen Panzerpiloten oder schmiedeten als philippinischer Waffenschmied Pistolen. Sie begegneten sich in den Räumen, die einzelnen Identitäten traten in Beziehung zueinander. Die Besucher wurden Teil eines komplex angelegten und multiperspektivischen „Shootings“. „Situation Rooms“ war eine Koproduktion mit der Kultur Ruhr GmbH, dem Schauspielhaus Zürich, dem Parc et Grande Halle de la Villette Paris und dem HAU Berlin, die Uraufführung fand während der Ruhrtriennale 2013 statt.

Quelle und weitere Informationen:
http://www.kulturstiftung-des-...  

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MUSIK

19.12.2014

Now I lay me down - bis 18. Januar 2015 - Berlin

An den „Nahsinnen“ orientierte Aufführungen + Dokumentation

Welche Sinne außer den Fernsinnen Hören und Sehen sind beteiligt, wenn wir Musik und Bewegung körperlich wahrnehmen?

Sabrina Hölzer, die für ihre innovativen Musiktheaterprojekte mit dem Belmont Preis 2013 ausgezeichnet wurde, nimmt sich dieser Frage an und stellt in ihrer aktuellen Produktion „Now I lay me down“ das sensorische Erfassen von Musik durch Nahsinne wie Tast- und Geruchssinn in den Mittelpunkt.

Gemeinsam mit zehn Musiker/innen des Solistenensembles Kaleidoskop erprobt sie eine neue Art der Interaktion zwischen Performern und Publikum mit dem Anliegen, neben Oper und Konzert ein neues Format für musikalisches Erleben zu entwickeln.

Im Zentrum der Inszenierung steht die Improvisation. Der Cellist und Komponist Michael Rauter untersucht, wie Musik rhythmisch und sensuell auf die Nahsinne einwirkt. Er arbeitet z.B. mit perkussiven Rhythmen, die kontrastierend oder harmonisierend auf den körpereigenen Rhythmus wirken.

Die Eindrücke des Publikums werden an den Aufführungsorten Berlin, Oslo und Gent durch Befragungen erfasst und fließen in eine Dokumentation ein, die einen künstlerisch-empirischen Beitrag zur wissenschaftlichen Forschung im Bereich Neuropsychologie und Musik leisten möchte.

Eine Produktion von INTOTHEDARK in Koproduktion mit dem Gent Festival van Vlaanderen, Matvik Crew Forening Oslo und den Berliner Festspielen.

Quelle und weitere Informationen:
http://www.kulturstiftung-des-...  

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ARCHITEKTUR / DESIGN

19.12.2014

Lina Bo Bardi 100 - bis 22. Februar 2015 - München

Brasiliens alternativer Weg in die Moderne

Die italienisch-brasilianische Architektin Lina Bo Bardi (1914 – 1992) erlangte mit ihren wegweisenden Arbeiten in den Bereichen Architektur und Design, Bühnenbild und Bildende Kunst weltweite Anerkennung. In ihnen verband sie Elemente brasilianischer Tradition mit zeitgenössischen Konzepten und suchte Antworten auf die Fragen, wie kulturelle Identität in der modernen Architektur ihren Ausdruck finden, wie die ganze Gesellschaft in die Gestaltung von Architektur einbezogen werden könne.

Anlässlich ihres 100. Geburtstages organisiert das Architekturmuseum der TU München 2014 eine Einzelausstellung in der Pinakothek der Moderne. Mit ihr möchte es das ebenso vielfältige wie umfangreiche Œuvre Lina Bo Bardis kunstgeschichtlich verorten, einer breiten Öffentlichkeit präsentieren und ein tieferes Verständnis seiner kulturellen und sozial-politischen Themen vermitteln.

Im Rahmen der Schau wird ein internationales Symposium mit renommierten Architekten und Wissenschaftlern, Künstlern und Studenten aus Europa, Brasilien und den USA neueste Forschungen zu zentralen Aspekten der Ausstellung vorstellen und diskutieren – etwa Lina Bo Bardis innovative Ausstellungspraxis, ihre städtebaulichen Konzepte oder ihr soziales Engagement, das sich stets auch in ihrem Werk widerspiegelt.

Neben Workshops und einer Filmreihe werden junge brasilianische Architekten anhand eigener Projekte den weltweiten Einfluss von Lina Bo Bardi auf die junge Generation reflektieren.

Quelle und weitere Informationen:
http://www.kulturstiftung-des-...  

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MEDIEN

19.12.2014

Fiktion - 14. Januar 2015 - Berlin

Internationales Modellprojekt zur Erforschung und Förderung neuer Formen literarischer Distribution

Mit ihrem zunächst auf zwei Jahre angelegten internationalen Modellprojekt reagieren der Autor Ingo Niermann und der Verleger Mathias Gatza auf die Herausforderungen der Digitalisierung, die den Buchmarkt in eine tiefe strukturelle Krise gestürzt hat.

Mit einer Vielzahl an Maßnahmen möchten sie die sich neu ergebenden Chancen für die Distribution von Literatur weiterentwickeln. Gemeinsam mit Schriftstellerkollegen, IT-Spezialisten und Grafikern soll ein grundlegend neues, konzentrationsförderndes Leseformat entwickelt werden, das über eine bloße Kopie des gedruckten Buches hinausreicht und als kostenlose Open Source Vorlage Verlagen und Plattformen zur Verfügung gestellt wird.

Die Autoren publizieren ihre Texte in dem neuen digitalen Format kostenlos, wodurch anspruchsvolle Literatur versuchsweise von den sich verschärfenden Notwendigkeiten der Verlagsbranche abgekoppelt wird. Außerdem werden die Texte zweisprachig (deutsch/englisch) veröffentlicht, damit sie mehr internationale Sichtbarkeit erhalten. Ergänzend reflektiert „Fiktion“ in Zusammenarbeit mit der Humboldt-Universität zu Berlin das bestehende Urheberrecht, entwickelt neue Vertragsmodelle und stellt sie zur Diskussion. Und es soll ein internationales Autorennetzwerk aufgebaut werden; angestrebt werden Kooperationen mit internationalen Literaturfestivals, Literaturzeitschriften und Onlineplattformen.

Quelle und weitere Informationen:
http://www.kulturstiftung-des-...  

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