Highlights

BILDENDE KUNST

Wahol: Headlines - 11. Februar bis 13. Mai 2012 - Frankfurt am Main


BÜHNE

Romeo und Julia. Premiere Staatsballett Berlin - 9. Februar 2012


MUSIK

Eclat Festival - 9. bis 12. Februar 2012 - Stuttgart


ARCHITEKTUR / DESIGN

Von Aalto bis Zumthor. Architektenmöbl - bis 22. April 2012 - Köln


MEDIEN

Berlinale. 62. Internationale Filmfestspiele - 9. bis 19. Februar 2012 - Berlin



 

BILDENDE KUNST

02.02.2012

Wahol: Headlines - 11. Februar bis 13. Mai 2012 - Frankfurt am Main

"Warhol: Headlines" wird zeitversetzt in insgesamt vier international renommierten Museen zu sehen sein. Das MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main ist die einzige deutsche Ausstellungsstation.

Mit "Warhol: Headlines" zeigt das MMK Museum für Moderne Kunst vom 11. Februar bis 13. Mai 2012 eine Ausstellung, die erstmals alle Arbeiten Andy Warhols vereint, in denen er sich mit Massenmedien auseinandersetzt. Eines der Hauptwerke Andy Warhols, "Daily News" (1962), das sich seit 1981 im Besitz des MMK befindet, bildet den Ausgangspunkt für die Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit der National Gallery of Art in Washington D.C., der Galleria Nazionale d’Arte Moderna in Rom und dem Andy Warhol Museum in Pittsburgh, Pennsylvania, entwickelt wurde.

Die Exponate der Ausstellung – Gemälde, Zeichnungen, Drucke, Fotografien, Skulpturen und Videos – beleuchten Warhols Faszination und zeitgleich seinen kritischen Umgang der zunehmend an Einfluss gewinnenden zeitgenössischen Medien. Andy Warhol, der als einer der wichtigsten Künstler des 20. Jahrhunderts gilt, konzentrierte sich vor allem in den 1960er Jahren auf Sujets der Popkultur, sammelte Comics, Zeitungsausschnitte sowie Pressebilder aus Tageszeitschriften, Kinoheften und Flugblättern. Die Auseinandersetzung mit den Printmedien nimmt eine herausragende Stellung in seinem Schaffen ein und wird jetzt erstmals umfassend durch die Ausstellung gewürdigt.

Die Schau zeigt, wie Warhol die für sein Werk zentralen Themen Prominenz, Tod, Katastrophen und zeitgenössische Ereignisse aus den Medien aufgriff und deren Darstellung in seinen Werken zuspitzte. Das Interesse des Künstlers richtete sich dabei sowohl auf die endlos reproduzierbaren Mechanismen der Massenmedien als auch auf die meinungsmachende Berichterstattung mit ihren reißerisch formulierten Schlagzeilen. Der fünfzehnminütige Ruhm, den nach Warhols Aussage jeder zumindest einmal im Leben zu erlangen vermag, findet seine bildliche Entsprechung in der medialen Berichterstattung mit gleichlanger Haltbarkeit.

Quelle und weitere Informationen:
http://www.mmk-frankfurt.de/de...  

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BÜHNE

02.02.2012

Romeo und Julia. Premiere Staatsballett Berlin - 9. Februar 2012

Kaum ein anderer Stoff ist so häufig für die Tanzbühne umgesetzt worden wie William Shakespeares ROMEO UND JULIA.
Eine der meistgespielten Adaptionen für den Tanz stammt von John Cranko.


Seine Fassung, die er 1962 für das Stuttgarter Ballett geschaffen hat, ist in die Ballettgeschichte eingegangen. Und das nicht ohne Grund: John Cranko hat sich mit seinen Tänzern – dafür ist er berühmt – stets auf die Suche nach der Darstellung wahrer Gefühle gemacht. Er scheute Emotionen nicht und setzte alles daran, diese direkt in seine Choreographien hineinzuschreiben.

Die verfeindeten Veroneser Familien Montague und Capulet, die Liebesszene vor Romeos Abschied oder schließlich Julias Tod – das sind die starken Motive, die mit William Shakespeares Drama verbunden sind. Im Zusammenspiel mit Serge Prokofieffs berühmter Ballett-Komposition ist in Crankos Meisterwerk die Vorahnung künftigen Leids genauso enthalten wie die Schönheit einer unerfüllten Liebe. Die Ausstattung wird für das Staatsballett Berlin von dem Stuttgarter Bühnenbildner Thomas Mika neu entworfen.

Für das Publikum wird zu jeder Vorstellung in der Saison (ausgenommen sind Premieren) 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn eine Einführung im Rang Foyer rechts angeboten, die von Studierenden der Tanzwissenschaft der Freien Universität Berlin erarbeitet und moderiert wird.

Quelle und weitere Informationen:
http://www.staatsballett-berli...  

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MUSIK

02.02.2012

Eclat Festival - 9. bis 12. Februar 2012 - Stuttgart

Das Stuttgarter Festival ECLAT avancierte seit seiner Gründung im Jahr 1980 schnell zu einer der profiliertsten und experimentierfreudigsten Plattformen für Neue Musik in Deutschland. Ziel von ECLAT ist es, innovative Strömungen der musikalischen Gegenwart darzustellen und sie in Verbindung mit den bedeutenden Kompositionen des 20. und 21. Jahrhunderts zu setzen.

So ist ECLAT auch ein wichtiges Forum für die Förderung und Darstellung der jungen Komponistengeneration. Jedes Jahr bringen renommierte Musiker aus aller Welt zahlreiche Werke zur Uraufführung und Deutschen Erstaufführung.

Die einzigartige künstlerische Bandbreite von ECLAT reicht von neuen Formen des Musiktheaters über ungewöhnliche Kammermusik-Projekte bis hin zu groß angelegten Orchester-Konzerten. Durch Einbeziehung von Film, Literatur und neuen Medien steht ECLAT in ständigem aktuellen Austausch mit anderen Kunstsparten.

Das Festival wurde 1980 unter dem Namen "Tage für Neue Musik Stuttgart" gegründet. Der künstlerische Leiter Hans-Peter Jahn stellte zunächst Komponisten ins Zentrum der Programme (Anton Webern, Iannis Xenakis, Helmut Lachenmann).

Später stand neben den Portraits von Bernd Alois Zimmermann, Heinz Holliger, Ernst Krenek, Luigi Nono und Wolfgang Rihm im jährlichen Wechsel eine außermusikalische Gattung in Verbindung mit der Neuen Musik im Zentrum des Festivals: Musik und Film, Neues Musiktheater, Musik/Zeit/Raum/Bewegung, Literatur und Musik, Theater/Musik.

1997 änderte sich die Konzeption: Die übergeordneten thematischen Bezüge wurden aufgegeben zugunsten des Anliegens, die vielseitigen Aspekte des gegenwärtigen künstlerischen Schaffens zu präsentieren und neuen Konzertentwürfen Raum zu geben. Der Fokus liegt nun vermehrt auf dem interdisziplinären Dialog und auf Uraufführungen.

Im Zuge dieser Erweiterung wurde der Name des Festivals in ECLAT - Festival Neue Musik Stuttgart geändert.

 
Die Fortsetzung des Artikels finden Sie auf der folgenden Seite.
 

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ARCHITEKTUR / DESIGN

02.02.2012

Von Aalto bis Zumthor. Architektenmöbl - bis 22. April 2012 - Köln

Die ersten Designer des 20. Jahrhunderts waren Architekten, die für ihre Bauprojekte das dazu passende Mobiliar und häufig auch andere Gebrauchsgegenstände entwarfen, weil sie auf dem Markt nichts gestalterisch Passendes finden konnten.
Heute gibt es eine große Vielfalt gut gestalteter Möbel von Produktdesignern für sämtliche Anwendungszwecke.


Der Bereich des Möbeldesigns hat sich spätestens Mitte des vergangenen Jahrhunderts vom Berufsbild der Architekten getrennt und als eigenes Metier etabliert. Trotzdem konzipieren nach wie vor einige international bedeutende Architekten ihr Wunschmobiliar in besonderen Fällen selbst.

Entwerfen Architekten anders als Produktdesigner? Zeigen sich ästhetische Vorlieben? Gibt es etwas typisch Architektonisches? Hat sich im Verlauf der Jahrzehnte trotz des Stilwandels doch etwas Gemeinsames erhalten? Diese Fragen fokussiert das Museum für Angewandte Kunst Köln - parallel zur Internationalen Möbelmesse und den Passagen - in der Sonderausstellung „Von Aalto bis Zumthor: Architektenmöbel".

Exklusive Architektenmöbel der letzten 100 Jahre werden ausgestellt. Dazu gehören ausschließlich Entwürfe von Architekten, deren Hauptaugenmerk dem eigentlichen Bauen gilt, also nicht Möbel von ausgebildeten Architekten, die sich in Ermangelung von Bauaufträgen ganz auf Design konzentriert haben. Aus seinen eigenen reichen Beständen kann das Kölner Museum ganze Zimmereinrichtungen und Einzelmöbel so renommierter Baumeister wie Marcel Breuer, Alvar Aalto, Egon Eiermann, Mario Botta und vieler anderer beisteuern - verborgene Schätze aus dem Depot

Hinzu kommen große Namen aus der zeitgenössischen Architekturszene: Exponate von Frank Gehry, Daniel Libeskind, Norman Foster, Zaha Hadid, Hadi Teherani und anderen weltberühmten Architekten. Skulpturales, Futuristisches, Funktionales, die verschiedenartigsten Formfindungen werden den interessierten Besuchern in der Ausstellung und im begleitenden Katalog (deutsch/englisch) umfassend vor Augen geführt.

Quelle und weitere Informationen:
http://www.museenkoeln.de/muse...  

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MEDIEN

02.02.2012

Berlinale. 62. Internationale Filmfestspiele - 9. bis 19. Februar 2012 - Berlin

Berlin: ein weltoffener und aufregender Kulturschauplatz von ungebrochener Anziehungskraft. Künstler aus aller Welt kommen hierher. Eine differenzierte Kinolandschaft und ein filmbegeistertes Publikum zeichnen die Stadt aus. Mittendrin die Berlinale als großes Kulturereignis und eines der wichtigsten Events der internationalen Filmindustrie.

Fast 300.000 verkaufte Eintrittskarten, mehr als 19.000 Fachbesucher aus 115 Ländern, darunter etwa 4.000 Journalisten: Kunst, Glamour, Party und Geschäft sind bei der Berlinale untrennbar miteinander verbunden.

Die ganze Welt des Films

Das öffentliche Programm der Internationalen Filmfestspiele Berlin zeigt jedes Jahr ca. 400 Filme, überwiegend Welt- oder Europapremieren. Filme aller Genres, Längen und Formate finden in den verschiedenen Sektionen ihren Platz: großes internationales Kino im Wettbewerb, Independent und Arthouse im Panorama, Kino für ein junges Publikum in Generation, Neuentdeckungen und vielversprechende Talente aus der deutschen Filmlandschaft in der Perspektive Deutsches Kino, Avantgarde, Experiment und noch unbekannte Kinematografien im Forum sowie die Erkundung filmischer Möglichkeiten in den Berlinale Shorts.

Ergänzt wird das Programm durch eine Retrospektive sowie eine Hommage, die das Lebenswerk einer großen Filmpersönlichkeit ehrt, kuratiert von der Deutschen Kinemathek- Museum für Film und Fernsehen.

 
Die Fortsetzung des Artikels finden Sie auf der folgenden Seite.
 

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