Ein Beatle als Zeichner: Das KunstHaus Gotha zeigt ab 31. Juli „The Art of John Lennon. 1967-1980“
Zum 70. Geburtstag bzw. 30. Jahrestag seiner Ermordung zeigt das KunstHaus Gotha eine Ausstellung über den Künstler John Lennon. Neben Zeichnungen und Cartoons des unvergessenen Musikers gibt es seltene Fotografien und einmalige Exponate wie Goldene Schallplatten und Skulpturen zu bewundern. Gezeigt wird „The Art of John Lennon. 1967-1980“ vom 31. Juli bis 3. Oktober.
Lennon zeichnete seit seiner Jugendzeit kleine Cartoons. Die Gestaltungsarbeit ist ein Teil seines eigenen Charakters, witzig, kreativ, humorvoll und voller Vorstellungskraft. „John und ich lernten einander als Studenten in der Liverpooler Universität der Kunst gegen Ende der 50-er Jahre kennen. Wir beide liebten die Kunst, während ich mein Diplom in Illustration bekam, wurde John ein Beatle“, erinnert sich seine erste Frau Cynthia Lennon. Sie erhielt eine einzigartige Kollektion von Cartoons, die teils auf Briefpapier der Beatles-Firma Apple gekritzelt worden waren.
Weitere Bilder entstanden später für seinen Sohn Sean, ein Kind aus seiner zweiten Ehe mit Yoko Ono, die über ihn sagte: „Gitarre, Stift und Papier waren die idealen Werkzeuge für John, um seine komplexen Gefühlen auszudrücken.“
In seinen Hamburger Jahren lernte John Lennon viele seiner späteren Freunde kennen, sei es Astrid Kirchherr oder Jürgen Vollmer, deren einzigartige Aufnahmen von ihm und den Beatles genauso Bestandteil der Ausstellung sind wie auch andere persönliche und signierte Dokumente der Zeitgeschichte. John Lennon, der am 9. Oktober 1940 in Liverpool zur Welt kam, wurde am 8. Dezember 1980 vom geistig verwirrten Attentäter Mark David Chapman in New York erschossen.
Zu sehen ist die Ausstellung im KunstHaus am Ekhofplatz 2a täglich zwischen 13 und 18 Uhr, Samstag und Sonntag bereits ab 11 Uhr.
Quelle:
http://www.kultourstadt.de/ind...
Insgesamt sieben Produktionen gibt es 2010 im Bayreuther Festspielhaus. Den Auftakt macht die Neuinszenierung des "Lohengrin" von Hans Neuenfels.
Auch der "Ring" steht wieder auf dem Programm. Die mächtige Tetralogie – aus "Rheingold", "Walküre", Siegfried" und "Götterdämmerung" – wurde vor vier Jahren in einem Kraftakt von Tankred Dorst noch gerade rechtzeitig auf die Bühne gebracht, nachdem der dänischen Regisseur und Dogma-Mitbegründer Lars von Trier kurzfristig abgesprungen war.
Bis zum 28. August 2010 werden außerdem gezeigt: "Parsifal" in der Inszenierung von Stefan Herheim sowie Katharina Wagners "Meistersinger von Nürnberg"; mit ihrer Version hatte die Wagner-Urenkelin 2007 ihr Regie-Debüt auf dem Grünen Hügel gegeben.
Innerhalb des Projekts "Richard Wagner für Kinder" zeigen die Bayreuther Festspiele eine eigens für Kinder erstellte Fassung der Oper "Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg".
Quellen:
http://www.bayreuther-festspie...
http://www.br-online.de/br-kla...
Seit elf Jahren gibt es den Mainzer Musiksommer nun schon – eine Erfolgsgeschichte im Musikleben der Stadt. Das von SWR2 und der Landeshauptstadt Mainz gemeinsam präsentierte, breit gefächerte Musikangebot in den schönsten historischen Bauten gehört mittlerweile zu den wichtigen Ereignissen im Mainzer Kulturkalender.
Auch in diesem Jahr – vom 23. Juli bis 20. August – gilt es in zehn Konzerten junge dynamische Ensembles, hochbegabte Preisträger und internationale Virtuosen zu erleben. Ob im Dom, im Kreuzgang St. Stephan oder in der Augustinerkirche – Musik auf hohem künstlerischen Niveau in einzigartigen Ambiente ist garantiert.
Quelle:
http://www.mainz-klassik.de/co...
Schüler erkunden den Düsseldorfer Medienhafen: Gebäude, die aussehen, als würden sie tanzen, eine Glas-Fassade, die sich wie ein Segel im Wind gen Hafenbecken wölbt oder ein Haus, das wirkt als hätte es wie ein Schiff gerade erst im Hafen „angelegt“: Im Düsseldorfer Medienhafen gibt es für Kinder und Jugendliche viel zu entdecken. Die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen lädt deshalb in den Sommerferien erstmals junge Architekturinteressierte zu geführten Hafenrundgängen ein. Angesprochen sind Schülerinnen und Schüler zwischen acht und 14 Jahren.
Kinder und Jugendliche können sich schnell und intensiv für Fragen der Architektur, des Städtebaus und des Wohnens begeistern. Diese Beobachtung hat die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen in vielen Projekten an Schulen gemacht. Die Sommerferien nimmt die Kammer nun zum Anlass, um Schülerinnen und Schülern spannende Bauwerke wie Gehry's Neuen Zollhof, das Haus vor dem Wind (Zamp Kelp), das Grand Bateau oder die Zwillingstürme von JSK Architekten im Medienhafen hautnah erleben zu lassen. Architektin Fabiola Weuthen erklärt - abgestimmt auf das Alter der Gruppe - die Entwurfsgedanken hinter den markanten Büro- und Geschäftsgebäuden. Die Düsseldorfer Architektin erläutert die Entstehungsgeschichte des Hafens und die Hintergründe zur Hafenentwicklung seit den 1980er Jahren. Auch Fragen rund um die Themen Wohnen, Arbeiten und Verkehr werden angesprochen.
Quelle:
http://www.aknw.de/index.htm?m...
Auch das 23. SommerNachtFilmFestival versüßt allen Daheimgebliebenen wieder den Sommermonat August mit handverlesenen Kinoperlen. Neben den traditionellen Spielorten machen mobiler Projektor und Leinwand erstmalig im Stadionbad und im Serenadenhof Station – statt Schwimmwettbewerben und Konzerthighlights gibt es dort Filme passend zum Ort zu sehen.
Im Serenadenhof wird Regisseur Joseph Vilsmaier anwesend sein und seinen Film „Der letzte Zug“ an historisch bedeutsamer Stelle präsentieren. Der Dokumentarfilm findet immer mehr Anhänger unter den Cineasten, deshalb widmet das SommerNacht FilmFestival diesem Genre, wie schon im Vorjahr, eine eigene Reihe im Krafftschen Hof. Regisseur Gerardo Milsztein ist angefragt, um seinen Film „Friedensschlag“ dem Publikum zu präsentieren. Und last but not least schmücken einige Previews das Programm: der diesjährige Gewinner der Berlinale, „Bal“, und die Komödien „Männer im Wasser“ und „Das Leben ist zu lang“ werden bei uns zu sehen sein, bevor sie in die deutschen Kinos kommen.
Quelle:
http://www.sommernachtfilmfest...