Am oberen Ende der Hofgartenhalle befindet sich im Schloss Jägerhof das Goethe-Museum. Es stellt neben Weimar und Frankfurt die dritte bedeutende Sammlung zu Goethes Leben und Werk dar. Zu den knapp tausend Objekten der Dauerausstellung gehören Werkmanuskripte, Briefe, Erstausgaben, Portraits und Büsten, Städteansichten, Landschaftsbilder, Münzen, Medaillen, Plaketten, Glas und Porzellan aus dem 18. Jahrhundert. Außerdem gibt es ein Studio zur Farbenlehre und eine Tonbildschau sowie Museumspädagogik, Führungen und Vorträge. Zur Benutzung der Bibliothek (ca. 20000 Bände) und der Sammlung (ca. 50000 Objekte) steht den Besuchern ein Studiensaal zur Verfügung. Anton Kippenberg erlangte als Leiter und Inhaber des Insel-Verlages zu Leipzig Weltruf. Schon als junger Buchhändler hat er den Grundstock zu einem zweiten Lebenswerk gelegt. Es ist die im Laufe eines halben Jahrhunderts zusammengebrachte Goethe Sammlung, die seine Töchter in seinem und seiner Frau Namen zu einer selbständigen rechtsfähigen Stiftung mit dem Sitz in Düsseldorf erklärten. Das Prinzip, nachdem schon Kippenberg seine Sammlung zusammentrug und das auch für die Stiftung verpflichtend geblieben ist, entspricht Goethes Symbolbegriff: Nur solche Objekte werden aufgenommen, die nach Goethes Worten im Brief vom 16. August 1797 an Schiller »eminente Fälle« sind, »die, in einer charakteristischen Mannigfaltigkeit, als Repräsentanten von vielen anderen dastehen«, die also über den von ihnen bezeugten einzelnen Anlass hinaus zugleich charakteristisch für den Geist Goethes und seiner Zeit sind.Goethe-Museum Düsseldorf / Anton-und-Katharina-Kippenberg-Stiftung
Am oberen Ende der Hofgartenhalle befindet sich im Schloss Jägerhof das Goethe-Museum. Es stellt neben Weimar und Frankfurt die dritte bedeutende Sammlung zu Goethes Leben und Werk dar. Zu den knapp tausend Objekten der Dauerausstellung gehören Werkmanuskripte, Briefe, Erstausgaben, Portraits und Büsten, Städteansichten, Landschaftsbilder, Münzen, Medaillen, Plaketten, Glas und Porzellan aus dem 18. Jahrhundert. Außerdem gibt es ein Studio zur Farbenlehre und eine Tonbildschau sowie Museumspädagogik, Führungen und Vorträge. Zur Benutzung der Bibliothek (ca. 20000 Bände) und der Sammlung (ca. 50000 Objekte) steht den Besuchern ein Studiensaal zur Verfügung. Anton Kippenberg erlangte als Leiter und Inhaber des Insel-Verlages zu Leipzig Weltruf. Schon als junger Buchhändler hat er den Grundstock zu einem zweiten Lebenswerk gelegt. Es ist die im Laufe eines halben Jahrhunderts zusammengebrachte Goethe Sammlung, die seine Töchter in seinem und seiner Frau Namen zu einer selbständigen rechtsfähigen Stiftung mit dem Sitz in Düsseldorf erklärten. Das Prinzip, nachdem schon Kippenberg seine Sammlung zusammentrug und das auch für die Stiftung verpflichtend geblieben ist, entspricht Goethes Symbolbegriff: Nur solche Objekte werden aufgenommen, die nach Goethes Worten im Brief vom 16. August 1797 an Schiller »eminente Fälle« sind, »die, in einer charakteristischen Mannigfaltigkeit, als Repräsentanten von vielen anderen dastehen«, die also über den von ihnen bezeugten einzelnen Anlass hinaus zugleich charakteristisch für den Geist Goethes und seiner Zeit sind. | |||
Hausadresse | |||
Strasse Postfach | Jacobistr. 2 | ||
PLZ | 40211 | ||
Ort | Düsseldorf | ||
Bundesland | Nordrhein-Westfalen | ||
Telefon | 0211-8996262 | ||
Fax | 0211-8929144 | ||
EMail | goethemuseum@duesseldorf.de | ||
Homepage | http://www.goethe-museum.com | ||
Ansprechpartner | |||
Name | Heike Spies | ||
Telefon | 0211-8996267 | ||
EMail | goethemuseum@duesseldorf.de | ||
